Hinweis Paketquelle

Allgemeine Fragen zu SoftMaker Office NX und 2024 für Linux. Für alles andere bitte die programmspezifischen Foren benutzen.
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el.Barto
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Hinweis Paketquelle

Beitrag von el.Barto »

Hallo nach dem letzten Update von Softmaker Office NX erhalte ich folgenden Hinweis beim Abrufen von Updates:

Code: Alles auswählen

Das Laden der konfigurierten Datei »non-free/binary-i386/Packages« wird übersprungen, da das Depot »https://shop.softmaker.com/repo/apt stable InRelease« die Architektur »i386« nicht unterstützt.
Ein sudo apt update löst das Ganze nicht.

Der Laptop hat einen Intel Prozesser (x64).

Hat Jemand einen Tipp?
SuperTech
SoftMaker Team
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Re: Hinweis Paketquelle

Beitrag von SuperTech »

Wir bieten keine 32-Bit-Version von SoftMaker Office für Linux an.

Offenbar haben Sie in Ihrer Konfigurationsdatei für das SoftMaker-Repository noch einen Vermerk auf i386 drin. Entweder entfernen oder die Meldung ignorieren.
Manfred M
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Re: Hinweis Paketquelle

Beitrag von Manfred M »

Wir bieten keine 32-Bit-Version von SoftMaker Office für Linux an.
Die Fehlermeldung hat nichts mit 32 Bit zu tun. el.Barto hat ja ausdrücklich angegeben, dass x64 eingesetzt wird.

Seit ein paar Wochen erhalte auch ich die Fehlermeldung bei SoftMaker Office 2024.
  • Betriebssystem: Ubuntu 24.04.4 LTS
  • Architektur (uname -m): x86_64
Laut https://www.softmaker.de/support/instal ... ffice-2024 soll die Architektur aber unterstützt werden:
"SoftMaker Office 2024 enthält eine Reihe von 64-Bit-Anwendungen, die mit 64-Bit-Linux-Distributionen (x86_64, amd64) verwendet werden können."
Doch selbst mit folgender Änderung in `/etc/apt/sources.list.d/softmaker.list` funktioniert es nicht:

Code: Alles auswählen

deb [signed-by=/etc/apt/keyrings/softmaker.gpg arch=x86_64] https://shop.softmaker.com/repo/apt stable non-free
Mit folgender Anpassung der Architektur ist zumindest die Warnung verschwunden:

Code: Alles auswählen

deb [signed-by=/etc/apt/keyrings/softmaker.gpg arch=amd64] https://shop.softmaker.com/repo/apt stable non-free

Aber war passiert, wenn ich jetzt `apt upgrade` ausführe? Wird die Installation dann zerstört?
Ausprobieren möchte ich es nicht, denn der Weg zurück ist ja aus o. a. Gründen nicht mehr möglich.


Ich möchte recht freundlich um Beseitigung des Fehlers und eine korrekte Dokumentation bitten.

Bis dahin würde ich allen Betroffenen raten, abzuwarten.
martin-k
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Re: Hinweis Paketquelle

Beitrag von martin-k »

Es ist kein Fehler in der Software, es ist lediglich eine lästige Warnung von Debian/Ubuntu, wenn man zusätzlich die 32-Bit-Architektur ins Betriebssystem geladen hat. Und Installationen werden dadurch nicht zerstört.

Der Name "x86_64" ist falsch, den gibt es bei RPM-basierten Betriebssystemen. Daher hat er bei Debian/Ubuntu keine Wirkung. Der richtige Name ist "amd64", was Sie daran sehen, dass die Warnung verschwunden ist.
Martin Kotulla
SoftMaker Software GmbH
Manfred M
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Re: Hinweis Paketquelle

Beitrag von Manfred M »

Es ist kein Fehler in der Software, es ist lediglich eine lästige Warnung von Debian/Ubuntu, wenn man zusätzlich die 32-Bit-Architektur ins Betriebssystem geladen hat.
Dies halte ich für eine sehr gewagte These. Die „lästige Warnung von Debian/Ubuntu“ basiert darauf, dass SoftMaker – anders als auf ihrer Webseite beschrieben – unter https://shop.softmaker.com/repo/apt keine Pakete für die Architektur x86_64 bereistellt. Dies geht auch aus der Fehlermeldung hervor. Warum wird in diesem Thread zweimal eine 32-Bit-Architektur hineininterpretiert, die gar nicht beschrieben war?

Noch einmal: Unter https://www.softmaker.de/support/instal ... ffice-2024 steht ausdrücklich:
SoftMaker Office 2024 enthält eine Reihe von 64-Bit-Anwendungen, die mit 64-Bit-Linux-Distributionen (x86_64, amd64) verwendet werden können.
Die Architektur meines Systems ist:

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$ uname -m
x86_64
Damit wären die Anforderungen erfüllt. Aber wo und wie sollte man denn
[…] zusätzlich die 32-Bit-Architektur ins Betriebssystem […]
laden? Wie soll das funktionieren? Und ich hatte doch bereits geschrieben, dass es selbst mit

Code: Alles auswählen

deb [signed-by=/etc/apt/keyrings/softmaker.gpg arch=x86_64] https://shop.softmaker.com/repo/apt stable non-free
nicht funktioniert (man beachte bitte die 64).

Fazit: Die „lästige Warnung von Debian/Ubuntu“ ist berechtigt, weil SoftMaker die versprochenen Paketquellen nicht bereitstellt. Damit sind alle Debian- und Ubuntu-Systeme, die auf der Architektur x86_64 basieren, derzeit von Updates ausgeschlossen.
Der Name "x86_64" ist falsch, den gibt es bei RPM-basierten Betriebssystemen.
Das ist nicht korrekt. Den Namen gibt es auch bei auf Debian basierenden Betriebssystemen – vielleicht nicht bei SoftMaker – aber das ist ja genau das Problem.
Der richtige Name ist "amd64", was Sie daran sehen, dass die Warnung verschwunden ist.
Ja, mit der von mir beschriebenen Änderung in `/etc/apt/sources.list.d/softmaker.list` verschwindet zwar die (berechtigte!) Warnung:

Code: Alles auswählen

deb [signed-by=/etc/apt/keyrings/softmaker.gpg arch=amd64] https://shop.softmaker.com/repo/apt stable non-free
Ich weiß aber nicht, ob die amd64-Paketquellen von SoftMaker auch zur x86_64-Architektur von Ubuntu passen.

Ich habe mein System jetzt auf `arch=amd64` umgestellt. Derzeit gibt es keine SoftMaker-Updates, so dass ich nicht prüfen kann, ob es nach dem Update Probleme gibt. Daher möchte ich von einer Nachahmung nur denjenigen raten, die wissen, was sie tun.

Ich möchte Ihnen zusätzlich aber raten, zu prüfen, ob es von SoftMaker so gewollt ist, dass derzeit alle Debian- und Ubuntu-Systeme, die auf der Architektur x86_64 basieren, von Updates ausgeschlossen sind. Das könnte vielleicht einmal zum Sicherheitsproblem werden …

---

P.S.: Ich würde mich wundern, wenn derzeit überhaupt jemand SoftMaker Office auf den beschriebenen x86_64-Systemen installieren kann. In den aktuellen Installations-Skripten (install-softmaker-office-2024.sh und install-softmaker-office-nx.sh) wird jeweils die Architektur abgefragt

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check_arch() {
  local arch
  arch="$(uname -m || true)"
  case "$arch" in
    x86_64|amd64) ;;
    *)
      die "Unsupported architecture '$arch'. SoftMaker Office 2024 is 64-bit x86_64/amd64 only."
      ;;
  esac
}
und 1:1 an die apt-Installation durchgereicht:

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…
local listfile="/etc/apt/sources.list.d/softmaker.list"
…
local line="deb [signed-by=$keyring] $APT_REPO_URL $CHANNEL non-free"
…
printf '%s\n' "$line" > "$listfile"
…
Und niemand merkt es?
martin-k
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Re: Hinweis Paketquelle

Beitrag von martin-k »

Klassische Linux-Konfusion, weil man es anscheinend allen recht machen wollte.

Auch wenn uname "x86_64" liefert, ist das die generische Kernelbezeichnung und nicht die Architekturbezeichnung, die apt und dpkg erwarten.

Geben Sie mal ein:

Code: Alles auswählen

dpkg --print-architecture
Da kommt "amd64" zurück, und das ist die einzige Bezeichnung, die apt und dpkg akzeptieren.

Hintergrund: Wenn wir mal ca. ins Jahr 2003 zurückgehen, war AMD schneller als Intel und hat als erstes eine 64-Bit-Unterstützung für x86-CPUs herausgebracht. Dann hat Intel Microsoft eine Stange Geld gegeben, um das 64-Bit-Windows XP so lange zu verzögern, bis Intel auch so weit war. Der Name "amd64" wird Intel nicht gerade gepasst haben, und die Linux-Entwickler haben die unanstößigere Bezeichnung "x86_64" gewählt. Aber eben nur für den Kernel und nicht für dpkg/apt.

Zur Klarstellung noch einmal: das ist eine Warn-/Informationsmeldung und behindert keinerlei Installationen oder Updates. Wir stellen beispielsweise auch keine arm64-Paketquellen bereit. Dafür gibt apt/get aber keine Warnung aus.
Martin Kotulla
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Manfred M
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Re: Hinweis Paketquelle

Beitrag von Manfred M »

Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe gerade einen Test auf einer Linux-Mint-Testinstallation durchgeführt. Die Installation funktioniert und die Architektur ist ebenfalls kompatibel. Aber auch bei einer frischen Installation taucht die Warnung auf.

Um die „lästige Warnung von Debian/Ubuntu“ loszuwerden würde ich trotzdem empfehlen,
  • entweder auf dem Server ein entsprechendes Repo bereitzustellen oder
  • in der `/etc/apt/sources.list.d/softmaker.list` den Eintrag `arch=amd64` hinzuzufügen.
Letzteres ließe sich recht einfach im Installationsskript lösen, indem die Zeile

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local line="deb [signed-by=$keyring] $APT_REPO_URL $CHANNEL non-free"
angepasst wird, z. B. auf:

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local line="deb [signed-by=$keyring arch=$(dpkg --print-architecture)] $APT_REPO_URL $CHANNEL non-free"
Dann ist Ruhe.

Dies könnte man u. U. auch beim nächsten Update für Bestandsinstallationen in Betracht ziehen.

Nochmals vielen Dank!
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