"Grafiken komprimieren"-Dialog verhält sich unplausibel

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warg
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"Grafiken komprimieren"-Dialog verhält sich unplausibel

Beitrag von warg »

Hallo,

wenn man in ein neues Textmaker-Dokument eine Grafik über das Menü einfügt und im Kontextmenü die Grafik-komprimieren-Option aufruft, so verhält sich diese nach mehrmals ändern falsch bzw. unplausibel:

Der Ausgangszustand ist "Foto (330 dpi)". Wenn man "Keine Änderung" (382 dpi) auswählt, so kann man dies zwar bestätigen, jedoch wird die Option nicht übernommen. Bei einem erneuten Aufruf vom Dialog-Fenster ist wieder die vorige Option (Foto, 330 dpi) ausgewählt. Die Auflösung vom Bild ändert sich auch nicht wahrnehmbar.

Wenn man dann "Benutzerdefinierte Auflösung, ppi: 96" auswählt, so wird das Bild unschärfer (erwartetes Verhalten, da dpi runterskaliert werden). Ruft man den Dialog wieder auf, so kann man anschließend keine der Optionen mehr auswählen. Man kann also beispielsweise die Skalierung nicht mehr hochstellen. Dies ist aus meiner Sicht ein Fehler, da STRG + Z (rückgängig machen) die Auflösung wiederherstellen kann und man zwischendurch nicht gespeichert hat. Auch bei den anderen Optionen im Dialog kann man wieder eine höhere Auflösung als zuvor auswählen.

Hier verhält sich also etwas nicht, wie es sollte.

Viele Grüße
SuperTech
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Re: "Grafiken komprimieren"-Dialog verhält sich unplausibel

Beitrag von SuperTech »

Vielen Dank für Ihr detailliertes Feedback zum Verhalten der Bildkomprimierung.

Bezüglich der Einstellungen „Keine Änderung“ und „382 dpi“:
Sie haben Recht, dass bei Auswahl von „Keine Änderung (382 dpi)“ diese Einstellung beim erneuten Öffnen des Dialogfelds nicht beibehalten wird. Dies ist zu erwarten, da die Funktion „Bilder komprimieren“ dazu dient, die Dateigröße zu reduzieren. Wenn keine Komprimierung angewendet wird (d. h. „Keine Änderung“), führt die Funktion im Wesentlichen keine Aktion aus, sodass der Dialog standardmäßig zur nächsten verfügbaren Komprimierungseinstellung (in diesem Fall 330 dpi) zurückkehrt. Die Bildauflösung bleibt bei den ursprünglichen 382 dpi, wie vorgesehen, wenn keine Aktion durchgeführt wird.

Bezüglich der nicht änderbaren Einstellung „Benutzerdefinierte Auflösung“:
Das von Ihnen beschriebene Verhalten nach Auswahl von „Benutzerdefinierte Auflösung (96 ppi)“ ist ebenfalls beabsichtigt. Sobald ein Bild mit diesem Tool auf die niedrigste verfügbare DPI-Einstellung komprimiert wurde, können Sie im Dialogfeld keine höhere Auflösung mehr auswählen. Der Grund dafür ist, dass der einzige Zweck der Funktion die Komprimierung (Reduzierung der Qualität/Dateigröße) und nicht die Verbesserung oder Wiederherstellung ist. Der Befehl „Rückgängig“ (Strg+Z) ist die richtige Methode, um zu einem früheren Zustand zurückzukehren, da er unabhängig von den Einstellungen des Komprimierungsdialogs auf den Bearbeitungsverlauf des Dokuments angewendet wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Dialog wie für ein Komprimierungsprogramm vorgesehen funktioniert. Sein Ziel ist es, eine Komprimierung nach unten anzuwenden, nicht die Bildqualität nach der Reduzierung zu verbessern oder wiederherzustellen.
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