Überschüssige Formatierungen

Fehlerberichte, Hilfe und Anregungen zu TextMaker 2018 für Linux

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Michael Uplawski
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Überschüssige Formatierungen

Beitrag von Michael Uplawski » 23.03.2019 08:55:07

Moin.

Zuerst ein Szenario.
  1. Aus einer document.xml wird ein TextMaker-Dokument erzeugt. Das Dokument präsentiert sich wie folgt (der vertikale Strich ist bloß der blinkende Cursor vor « Date »):
    sc_ex_template.png
    sc_ex_template.png (7.9 KiB) 340 mal betrachtet
    .
    Der für die Ansicht relevante Teil der document.xml formatiert den Spaltenkopf « Date »:

    Code: Alles auswählen

       <w:tc>
              <w:p>
                <w:pPr>
                  <w:jc w:val="center" />
                </w:pPr>
                <w:r>
                  <w:rPr>
                    <w:color w:val="800000" />
                    <w:b />
                    <w:bCs />
                  </w:rPr>
                  <w:t>Date</w:t>
                </w:r>
              </w:p>
            </w:tc>
    
  2. In TextMaker wird der Spaltenkopf « Heures » jetzt ähnlich formatiert: zentriert und rot gefärbt:
    sc_ex_TextMaker.png
    sc_ex_TextMaker.png (10.5 KiB) 340 mal betrachtet
    Die dabei entstehende document.xml ersetzt nicht die frühere Einstellung für « Date », fügt aber die Formatierung für Heures hinzu. Jetzt sehen die ersten beiden Zellen der Tabelle so aus:

    Code: Alles auswählen

           <w:tc>
              <w:tcPr>
                <w:tcW w:w="0" w:type="dxa" />
                <w:tcMar>
                 (...)
                </w:tcMar>
                <w:tcBorders>
                (...)
                </w:tcBorders>
                <w:tmTcPr id="1553325193" protected="0" />
              </w:tcPr>
              <w:p>
                <w:pPr>
                  <w:spacing />
                  <w:jc w:val="center" />
                </w:pPr>
                <w:r>
                  <w:rPr>
                    <w:b />
                    <w:bCs />
                    <w:color w:val="800000" />
                  </w:rPr>
                  <w:t>Date</w:t>
                </w:r>
                <w:r />
              </w:p>
            </w:tc>
            <w:tc>
              <w:tcPr>
                <w:tcW w:w="0" w:type="dxa" />
                <w:tcMar>
                 (...)
                </w:tcMar>
                <w:tcBorders>
                 (...)
                </w:tcBorders>
                <w:tmTcPr id="1553325193" protected="0" />
              </w:tcPr>
              <w:p>
                <w:pPr>
                  <w:spacing />
                  <w:jc w:val="center" />
                  <w:rPr>
                    <w:color w:val="ff0000" />
                  </w:rPr>
                </w:pPr>
                <w:r>
                  <w:rPr>
                    <w:b />
                    <w:bCs />
                    <w:color w:val="ff0000" />
                  </w:rPr>
                  <w:t>Heures</w:t>
                </w:r>
                <w:r>
                  <w:rPr>
                    <w:color w:val="ff0000" />
                  </w:rPr>
                </w:r>
              </w:p>
            </w:tc>
    
    Ich habe die überflüssigen Definitionen der “Borders” und “Margins” der Übersichtlichkeit wegen entfernt. Mir geht es um die Ausrichtung und die Farbe.
Ergebnis
  • Da, wo ich zentriere und einfärbe, zentriert TextMaker und färbt gleich 3x ein. Zusammen mit anderen standardmäßig definierten, -aber unnötigen-, Formatierungen bläht das die Datei auf.

    TMDX als SoftMaker-eigene Schöpfung könnte optimiert werden; am leichtesten da, wo auf einen Zeilenumbruch gar kein Text mehr folgt.
Frage
  • Haben die beiden zusätzlichen Farbzuweisungen eine Funktion, die ich noch nicht kenne? Muss ich bei der Generierung von TMDX-Dateien darauf achten?
Herzlichen Dank im Voraus.
Mein problemloses Linux-System: Debian Buster/Sid mit OpenBox/Rox Desktop.
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Re: Überschüssige Formatierungen

Beitrag von Michael Uplawski » 28.03.2019 15:51:36

Das könnte ich als P.S. an den vorigen Post anhängen, schübe diesen aber nicht nach oben. Will ich aber. :mrgreen:
Donc.

Jedes Mal, wenn ich OOXML generiere und bald auch ODT, frage ich mich, wie das auf das Publikum wirkt. Die Antworten, die ich im Linuxquestions.org Forum bekomme, behandeln mehr den XML- und/oder XSD-Komplex und gar nicht so sehr “Word-Processor” Zeug.

Versteht sonst noch jemand, dass ich durch das Schreiben und Manipulieren von XML-Code eine Programmierschnittstelle für SoftMaker-Office „realisiere”?

Danke.
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Re: Überschüssige Formatierungen

Beitrag von FFF » 28.03.2019 16:48:56

Michael Uplawski hat geschrieben:
28.03.2019 15:51:36
Versteht sonst noch jemand, dass ich durch das Schreiben und Manipulieren von XML-Code eine Programmierschnittstelle für SoftMaker-Office „realisiere”?
Michael,
als nicht Linuxer bekommt dieses Forum nur einen Teil meiner Aufmerksamkeit ab ;)
Aber, verstehe ich das richtig, dass das tmdx "Format" offen & dokumentiert ist? Sprich, man könnte, ohne Kurven über OLE und das Objektmodell von TM zu machen, gültige Dokumente "von aussen" schreiben?
Dann ist das sehr interessant...
Mit freundlichem Gruß
Karl
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Re: Überschüssige Formatierungen

Beitrag von Michael Uplawski » 30.03.2019 07:38:45

FFF hat geschrieben:
28.03.2019 16:48:56
Aber, verstehe ich das richtig, dass das tmdx "Format" offen & dokumentiert ist?
Ebent!
Eines der Os in OOXML ist “Open”, das ist zwar “Open®” wie in Microoft®, wenn man aber von Microsoft®-Extensions gar nix weiß, wie ich, kann man nur den Teil von OOXML verwenden, der sowieso „nur einfach so“ “open” ist. Siehe hier:
http://www.datypic.com/sc/ooxml/s-wml.xsd.html
oder anderswo.
Sprich, man könnte, ohne Kurven über OLE und das Objektmodell von TM zu machen, gültige Dokumente "von aussen" schreiben?
Erm. Ich mach' das.
Ent-zippe eine TMDX- (oder docx-.., oder pmdx- oder ...) Datei und schau dir document.xml im “word” Ordner an. Dreiviertel von dem, was du zu sehen bekommst, kann man löschen. Meine Beispiele sind im Forum zu finden und schon wesentlich ärmer an Code.

Das zweite O steht wohl für “Overhead” (muss so sein). Darum interessiere ich mich jetzt für ODT, was genau so funktioniert. Es sind eben andere Tags und Strukturen zu verwenden.
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