DataMaker 20??

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DataMaker 20??

Beitrag von merinber » 22.02.2014 22:54:45

Ist etwa Klaus Wowereit oder Hartmut Mehdorn bei Euch im Vorstand? Oder gar alle beide? Was die Fertigstellung des schon "lange erwarteten" DataMaker betrifft, muss man das wohl stark annehmen. Was kommt zuerst: der Berliner Großflughafen oder DataMaker? Ich finde es peinlich, dass Sie diese Vaporware auf Ihrer Website überhaupt noch erwähnen.
[-X

Hans Braun
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Re: DataMaker 20??

Beitrag von Hans Braun » 23.02.2014 13:23:55

Die haben sich jetzt auf ein Office für Tablets mit Android eingeschossen, da braucht man keine Datenbank.
Bei diesen Tablets gibt es noch keinen Platzhirsch für Office, da sieht für SMO ganz gut aus.
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merinber
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Re: DataMaker 20??

Beitrag von merinber » 23.02.2014 14:37:40

Wenn das so ist, sollte SoftMaker die Ankündigung von ihrer Website natürlich entfernen. Insgesamt habe ich den Eindruck, SoftMaker läßt die Zügel für die Entwicklung von SoftOffice 2014 sowieso schleifen zugunsten anderer Platformem wie Android-Tablets und Linux. Es gibt nicht mal eine Ankündigung von der neuen Version (von DataMaker 20?? aber schon seit Jahren). Inzwischen spielt SoftMaker Office bei mir nur noch die zweite Geige, weil ich MS-Office 2013 mir nun doch angeschafft habe. Schade eigentlich. Wie es so aussieht, werden wir aus strategischen/finanziellen Gründen wieder mal den schleichenden Tod eines hervorragenden Produkts erleben müssen.
:(

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Re: DataMaker 20??

Beitrag von Hans Braun » 23.02.2014 15:04:42

Ganz meine Meinung.
Entschuldigung. Aber Softmaker kann man als ernstzunehmende Office-Alternative vergessen.
Sorry, wenn ich jetzt jemandem auf den Schlips getreten habe.
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Re: DataMaker 20??

Beitrag von martin-k » 23.02.2014 16:48:28

Es wird mit Hochdruck an einer neuen Office-Version entwickelt, aber sie wird dann angekündigt, wenn es soweit ist.

Microsoft bringt alle drei Jahre ein neues Officepaket heraus. Wenn wir jetzt auch mal ausnahmsweise drei Jahre brauchen, kann man uns vergessen? :?:
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Re: DataMaker 20??

Beitrag von Hans Braun » 23.02.2014 17:29:32

Sehen wir mal von Datamaker ab. Ich benutze den der eM_Client seit Version 5 und da konnte er schon keinen richtigen Standard. Bei einem dementsprechenden Posting, kam immer nur -...... nächstes Update-. Jetzt sind wir schon bei einer 6er Version und -nitschewo-. Ihr seid zwar nicht die Entwickler des eM-Client, aber wenn man etwas dazukauft um es mit zu verkaufen ist man auch für das Dazugekaufte verantwortlich. Wenn man erkennen könnte, dass was geschieht, dann wäre das ein Lichtblick -ok wir warten ab. Aber es geschieht nichts -also vergessen.
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Re: DataMaker 20??

Beitrag von martin-k » 23.02.2014 18:02:36

In Sachen E-Mail/Kontakt-/Termin-Manager wird mit dem nächsten SoftMaker Office etwas Gravierendes passieren. Es ist aber zu früh, darüber zu sprechen.
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Re: DataMaker 20??

Beitrag von Hans Braun » 23.02.2014 18:19:35

Ok -verstehe ich. Bin ehrlich gesagt sehr gespannt auf SMO 2014, habe ja auch schon nach einem Erscheinungstermin gefragt. Wenn Sie vorher nichts verraten wollen, ist das -Jedenfalls für mich- völlig in Ordnung.
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Re: DataMaker 20??

Beitrag von Dewes » 23.02.2014 18:36:44

Aber Softmaker kann man als ernstzunehmende Office-Alternative vergessen.
Also so sehe ich das nicht . Wie hoch ist wohl der Prozentsatz der Office Anwender, die eine Datenbankverwaltung benötigen? Gut ich zähle auch dazu und wäre froh, wenn die Entwicklung von DM weitergehen würde. Bei den anderen Office-Paketen sieht das aber nicht viel anders aus, MS-Office ist auf ACCESS festgelegt. Datamaker ist ja keine Datenbank sondern ein Front-end. Das wird oft übersehen.

Und gute Progammierer wachsen nun mal nicht auf den Bäumen und man muss das liefern, was der Markt am meisten benötigt.

Ich habe auch einige „Konkurrenzprodukte“ getestet, aber die Anwendungen waren mir zu sperrig. Für Leute, die Tag aus, Tag ein, nichts anderes tun, sind diese Tools bestimmt hervorragend. Aber wenn mal nur einmal die Woche sowas benötigt, ist das nicht das wahre. Da wäre DM besser geeignet, wenn es denn mal mindestens mal im BETA-Stadium wäre.

Ich wickle solche Anforderungen mit den Programmiersprachen XProfan und Purebasic ab. Bei XProfan ist Firbebird embedded und Sqlite mit einem Wrapper von ts-soft anwendbar, ansonsten eben ODBC. Bei Purebasic ist Sqlite und PostgreSQL embedded, ansonsten eben auch ODBC. Wenn die Datenbank weniger als 64000 Datensätze hat, nehme ich auch mal per csv den Umweg zu Planmaker und werte mit BasicMaker aus.

Also es hängt immer von den speziellen Anforderungen und Anwendungen ab, die der einzelne Anwender benötigt.

Zu eM_Client kann ich nichts sagen, ich bin bei Thunderbird geblieben und sehe auch keinen Anlass zu wechseln.

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Re: DataMaker 20??

Beitrag von Aviator » 05.03.2014 17:00:43

Ich behaupte mal, dass die meisten SMO-Anwender DataMaker nur benötigen um ihre in TextMaker erzeugte dbase-Steuerdatei für Seriendokumente zu pflegen.
Wenn TextMaker endlich mal eine PlanMaker-Datei als Datenquelle akzeptieren würde, könnte ich auf DataMaker glatt verzichten!
Für den "Normal"-Anwender, der z.B. seine Rezept- oder Büchersammlung verwalten will, ist nach meiner Erfahrung eine Tabellenkalkulation sowieso leichter zu handhaben als eine Datenbank.

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Re: DataMaker 20??

Beitrag von Panosis » 05.03.2014 21:31:42

Ungern wiederhole ich mich, aber zu den letzten Behauptungen muss ich nun doch etwas anmerken:
Ich für meinen Teil weiss nicht, wofür die SMO-Anwender eine Datenbank benutzen. Es gibt viel zu viele verschiedene Aufgaben, als dass sich das eindeutig behaupten liesse. Allein die vorliegende Diskussion zeigt ja, dass es unter SMO-Anwendern ein Bedürfnis nach einer Datenbank-Anwendung gibt.

Was ich schon verschiedentlich ausgeführt hatte, muss ich nun erneut wiederholen: Eine Datenbank und eine Tabellenkalkulation sind sehr unterschiedliche Dinge. Man kann natürlich eine Tabellenkalkulation als Datenbank-Ersatz missbrauchen, was aber an der grundsätzlichen Verschiedenheit nichts ändert.
Vor allem unterschieden sich beide durch die Datenstrukturierung und deren Prüfung: Bei einer Datenbank hat man in bestimmten Feldern garantiert bestimmte Informationen, bei einer Tabellenkalkulation ist dies eben gerade nicht garantiert. Als Zulieferer für eine Anwendung, die genau definierte und strukturierte Datentypen benötigt, eignet sich daher eine Tabellenkalkulation nicht.

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Re: DataMaker 20??

Beitrag von greifenklau » 06.03.2014 16:49:40

Panosis hat geschrieben:.....

Was ich schon verschiedentlich ausgeführt hatte, muss ich nun erneut wiederholen: Eine Datenbank und eine Tabellenkalkulation sind sehr unterschiedliche Dinge. .....
Vor allem unterschieden sich beide durch die Datenstrukturierung und deren Prüfung: Bei einer Datenbank hat man in bestimmten Feldern garantiert bestimmte Informationen, bei einer Tabellenkalkulation ist dies eben gerade nicht garantiert. Als Zulieferer für eine Anwendung, die genau definierte und strukturierte Datentypen benötigt, eignet sich daher eine Tabellenkalkulation nicht.
Genau!
Deswegen heißt es ja auch Tabellenkalkulation und Datenbanktabelle. :mrgreen:
System
macOS Big Sur 11.0.1
Windows 10.0 Build 19041
iMac 27 mid 2017
RAM: 32 GB 2400 MHz DDR4
GraKa: AMD Radeon Pro 850 8192 MB
--------------------------------------------------------
Cogito ergo bum - oder so ähnlich.

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Re: DataMaker 20??

Beitrag von Aviator » 06.03.2014 18:14:27

Erst einmal vielen Dank an die Experten für die klärenden Worte - Ihr habt natürlich völlig recht. Aber:

Als Anwender darf es mir ziemlich egal sein, ob meine Daten in einer (Kalkulations-)Tabelle oder einer (Datenbank-)Tabelle gespeichert sind. Ok, bei der Variante "Kalkulations"-Tabelle ist die Dateneingabe fehleranfälliger - das habe ich so richtig verstanden?

Mein Aufhänger war aber das Beispiel TextMaker: Da gibt es ein tolles Textprogramm mit einer genial einfachen Serienbrieffunktion - und dann nimmt man ihm das Tool zum Managen der verbundenen dbase-Daten-"Tabelle", nämlich "DataMaker", weg.

Ist es da nicht naheliegend zu erwarten, dass das andere SoftMaker-"Tabellen"programm, PlanMaker, diese Aufgabe übernehmen könnte?

Immerhin kann es dbf-Dateien importieren und wieder exportieren. Und verschiedene Zellenformate (Text, Zahl, Datum etc.) wie DM kennt es auch. Störend ist das halt das umständliche Handling.

@Panosis: Wieso sollte sich PM nicht als Zulieferer für TM-Serientexte eignen? Durch den Wegfall von DM erzeuge ich die "Datenbank" für Serienbriefe schon seit Jahren auch mit PM und ja, hin und wieder steht in einem Feld der erzeugten CSV-Datei Müll...
Das würde ich aber gerne in Kauf nehmen, wenn es möglich wäre, eine pmd-Datei direkt einem tmd-Dokument zuzuordnen, ohne den Umweg über den CSV-Export zu nehmen.

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Re: DataMaker 20??

Beitrag von Dewes » 06.03.2014 19:17:07

und dann nimmt man ihm das Tool zum Managen der verbundenen dbase-Daten-"Tabelle", nämlich "DataMaker", weg.
Das stimmt so nicht, TM hat ein eigenes Modul zum erstellen der Adressdateien für die Serienbriefe, völlig unabhängig von DataMaker.

Ob ich eine Adressdatei in PM pflege, Fehler kann ich da auch über intelligente Formatierung vermeiden und dann in eine dbf-Datei für Serienbrief umwandele oder ob ich das Modul in TM benutze, das ist Geschmackssache. Das Modul in TM bietet keine größere Möglichkeiten zur Fehlervermeidung als PM, eher umgekehrt.

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Re: DataMaker 20??

Beitrag von Panosis » 06.03.2014 21:56:08

Wenn immer jedes Ding, das von einem anderen verschieden ist, auch einen anderen Namen trüge, wäre die Welt wohl nicht klüger, aber vielleicht einfacher. Nun ist es aber so, dass es gar nicht in allen Sprachen für jeden erdenklichen Sachverhalt ein eigenes Wort gibt. Deutsch ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme.
Im Englischen ist z. B. die Tabelle in TM ein "table", hingegen die Tabelle einer Tabellenkalkulation ein "spreadsheet" oder einfach "sheet".

Wenn man eine "Tabelle" genauer anschaut, dann zeigen sich schnell die Unterschiede zwischen einer Datenbank-"Tabelle" und einer Kalkulations-"Tabelle": In der einen können je Zeile und Spalte nur ganz bestimmte Datentypen auftreten, in der anderen hingegen fast beliebig angeordnete Elemente. Zudem unterscheidet sich der Vorrat an möglichen Datentypen zwischen beiden.
Somit handelt es sich um zwei strukturell klar unterschiedliche Konstrukte.

An diesem Punkt von meiner Seite her allerdings Ende der Diskussion, denn es gibt genügend Informationsquellen zu Datenbanken, Datenbankverwaltung, Tabellenkalkulation, Datentypen usw., so dass ich dies hier nicht breiter auszuführen brauche.

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