Offene Austauschformate

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Doc_WP
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Offene Austauschformate

Beitrag von Doc_WP »

Laut einem Beschluß des IT-Planungsrates soll in der öffentlichen Verwaltung zukünftig (geplant 2027) auf ein offenes Austauschformat wie ODF (Open Document Format) gesetzt werden.
(https://www.it-planungsrat.de/beschluss ... ss-2025-06)
Gibt es da von Seiten von SoftMaker Planungen, das in Zukunft auch stärker zu untersützen ? Der aktuelle Stand ist wohl, dass ODT halbwegs unterstützt wird, Planmaker kann ODS öffnen, aber nicht schreiben. Das Strict Office Open XML von Microsoft wird gar nicht unterstützt.
warg
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Re: Offene Austauschformate

Beitrag von warg »

Würde mich auch interessieren, da nur offene Formate langlebigkeit versprechen. Daher bin ich kein Freund von proprietären Formaten und sehe da klare Vorteile bei LibreOffice als Beispiel.
SuperTech
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Re: Offene Austauschformate

Beitrag von SuperTech »

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich habe diesen Verbesserungsvorschlag weitergeleitet.
machi
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Re: Offene Austauschformate

Beitrag von machi »

Ich hänge mich da mal mit dran. Ich finde die volle Unterstützung der entsprechenden Open-Document-Fomate auch essentiell wichtig. Man überlässt anderen Lösungen das Feld, obwohl die Software eigentlich echt prima ist.
Auch und gerade weil aktuell viele Microsoft den Rücken kehren, gehen Softmaker da mit Sicherheit viele potentielle Kunden durch die Lappen.

Beste Grüße
machi
Controller 392
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Re: Offene Austauschformate

Beitrag von Controller 392 »

Ich glaube kaum, dass sich das durchsetzen wird. Dazu müsste die gesamte Verwaltung auf Libre Office / Open Office umstellen - und die Wirtschaft, die mit ihr kommuniziert, auch. Selbst Anwender dieser Programme nutzen selbst nicht ODT oder ODS, sondern die bekannten MS-Formate.

Das ist das gleiche, als wollte man die "Welt" von Windows auf Apple oder Mac umleiten.

Gruß
Rainer
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CyberJoe
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Re: Offene Austauschformate

Beitrag von CyberJoe »

Controller 392 hat geschrieben: 13.03.2026 19:22:33 Ich glaube kaum, dass sich das durchsetzen wird.
Naja - gegenwärtig wendet sich z.B. die hiesige Universität auch von MS-Produkten ab. Abo-Modelle sind einfach ökonomisch zu unsicher. Man weiß heute nicht, wie sich die Preise entwickeln und man begibt sich in geschäftliche Abhängigkeiten (und dabei handelt es sich um tausende Lizenzen), Stattdessen werden SoftMaker Dauerlizenzen empfohlen (oder ggf. auch FreeOffice).
Und das ist sicherlich kein Einzelfall im Hochschulbereich bzw. öffentlichem Dienst.
(Diese Chance sollte SoftMaker sich wahren, indem es auch weiterhin Dauerlizenzen anbietet.)

Jedoch sind die SoftMaker-eigenen Dateiformate doch ein wenig "exotisch", also werden weiterhin MS-Dateiformate verwendet. Ändern könnte sich das durch die umfassende Unterstützung offener Austauschformate. Das würden sicherlich viele Nutzer sehr begrüßen.

Cheers
Joe(achim)
warg
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Re: Offene Austauschformate

Beitrag von warg »

CyberJoe hat geschrieben: 15.03.2026 10:34:28Abo-Modelle sind einfach ökonomisch zu unsicher.
Sie sind auch steuerlich ein erheblicher Nachteil, da für Unternehmen bei solchen Käufen keine Abschreibung erfolgen kann. Dies geht nur bei Kauflizenzen. Entsprechend ist das ein noch teurer Spaß im Business-Bereich.

Ich bevorzuge ebenfalls offene Formate und ich bezweifle, dass sich kein Wandel von Microsoft weg ergibt. Es gibt eine Vielzahl Gründe, die aktueller denn je sind.
martin-k
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Re: Offene Austauschformate

Beitrag von martin-k »

warg hat geschrieben: 15.03.2026 12:13:04
Sie sind auch steuerlich ein erheblicher Nachteil, da für Unternehmen bei solchen Käufen keine Abschreibung erfolgen kann. Dies geht nur bei Kauflizenzen. Entsprechend ist das ein noch teurer Spaß im Business-Bereich.
Das ist falsch. Abos sind Kosten und sind daher für Firmen sofort steuerlich abzugsfähig. Wenn man es unbedingt aktivieren möchte, kann man natürlich bei einem Abo, das mitten im Jahr begonnen wurde, die Laufzeit auf zwei Phasen (aktuelles Jahr, Folgejahr) aufteilen. Aber auch da geht die Abschreibung schneller als bei Kauflizenzen.
Martin Kotulla
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Re: Offene Austauschformate

Beitrag von warg »

Ja und genau das ist der nachteilige Effekt, keine Abschreibung über diverse Jahre. In Unternehmen, wo Lizenzen einen spürbaren Anteil ausmachen, ist das je nach Situation kritisch. Mir sind mehrere mittelständische Unternehmen bekannt, die darunter leiden und es anders wünschen.
martin-k
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Re: Offene Austauschformate

Beitrag von martin-k »

Diese Unternehmen möchten wirklich ihre Steuern schneller zahlen als notwendig? Wo gibt's sowas?

Mit einer Kauflizenz haben Sie in Jahr 1 den Geldabfluss, können das aber nur über mehrere Jahre verteilt steuerlich geltend machen. Mit einem Abo vermindert der Abopreis Ihren Cashflow im selben Maß und Zeitraum, in dem Sie ihn steuerlich geltend machen.
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Re: Offene Austauschformate

Beitrag von Jossi »

Um mal zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Natürlich bin ich auch dafür, dass Softmaker Office OpenDocument-Formate möglichst umfassend unterstützen sollte, aber für das Arbeiten in einer heterogenen Umgebung ist die möglichst gute Unterstützung der MS-Office-Formate immer noch das Wichtigste. Denn noch sind Word und Excel die verbreitetsten Standards. Dass SM Office mit deren Formaten so gut umgehen kann, ist überhaupt die Voraussetzung dafür, dass man es in professionellen Umgebungen empfehlen kann (ganz abgesehen von der Möglichkeit, die MS-Formate auch in SM Office als die Standardformate benutzen zu können).
martin-k
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Re: Offene Austauschformate

Beitrag von martin-k »

Das ist die Realität. 90% unserer Anfragen beziehen sich auf DOCX/XLSX/PPTX, 10% auf OpenDocument.

Beide Formate sind standardisiert (und beide Anbieter halten sich nicht an das, was sie standardisiert haben). Beide Formate würden überleben, wenn Microsoft Office oder LibreOffice über die Wupper gingen. Daraus kann man also nicht die Notwendigkeit von OpenDocument für die digitale Souveränität ableiten.

Für SoftMaker Office sind DOCX/XLSX/PPTX die "natürlicheren" Formate, weil sich unsere Funktionen eher an Microsoft Office als an LibreOffice orientieren - jedes Dateiformat ist ein Abbild der internen Funktionalität einer Software.
Martin Kotulla
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