Softmaker Office als Abo-Modell?

Fragen und Antworten zu SoftMaker Office 2016 für Windows allgemein. Für alles andere bitte die programmspezifischen Foren benutzen.
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greifenklau
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von greifenklau » 10.12.2016 17:33:51

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht.
Was ist denn der Unterschied zwischen einem Abo und einer Version, die ich von Zeit zu Zeit updaten muss?

Ich habe einige Programm, bei denen Updates erscheinen, die ich dann kostenfrei einspiele. Irgendwann erscheint ein großes Update und ich zahle den Updatepreis. Der Neukunde zahlt den höheren Neupreis. Das finde ich für beide Seiten fair.

Was ist da bei einem Abo anders?
Auch hier habe ich die aktuelle Version zur Verfügung - nur, dass monatlich eine Gebühr abgebucht wird. Das finde ich sogar umständlicher.

Und wenn ich mir z.B. Adobe anschaue mit seinen Abo-Preisen, dann weiß ich, bei welchem Softwareanbieter ich nicht Kunde werde.
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von PeterQ » 10.12.2016 17:56:51

Meine Gedanken zu einem Abomodell:

Jetzt könnte ich mich entscheiden, SMO 2016 reicht mir, ich brauche keine weiteren Features usw. Manche arbeiten auch noch mit 2012 oder noch älteren Versionen. Dies müsste auch bei einem Abomodell gewährleistet sein: Wenn ich mit den Abozahlungen aufhöre, dann kann ich dennoch die letzte von mir bezahlte Version unbegrenzt nutzen.
Vorteil einer Aboversion für SoftMaker sind regelmäßige Geldeingänge, die für eine kontinuierliche Entwicklung förderlich sind. Für den Nutzer gäbe es den Vorteil, dass neue Features gleich angeboten werden und nicht erst dann zur Verfügung stehen, wenn die neue Version nach 3 oder 4 Jahren herauskommt.

Aber es muss mir einen Mehrwert gegenüber einer einmaligen Kaufversion bieten. Was für mich eindeutig für ein Abomodell sprechen würde: Ein vernetztes Büro aus einem Guss. Bedeutet Synchronisation nicht nur der Dateien, sondern auch bei den Terminen. Eine Synchronisation, die unabhängig von einem Googlekonto laufen könnte. Neben dem Lightning-Kalender bräuchte man noch einen Androidkalender für Smartphone und Tablet, welches sich einfach abgleichen lassen sollte. Wenn dies ähnlich Googlekonto nur über die Cloud gehen kann, dann wäre mir eine SM-Cloud wesentlich angenehmer. Dafür wäre auch ein Abo nötig.

Wenn Abo, dann würde ich eher einen jährlichen Preis wollen, als jeden Monat einen Betrag abbuchen zu lassen.
(1) SMO 2018 Beta - OpenSuse 42.2 64 bit KDE Plasma 5.8.6
(2) SMO 2018 - WINE 32 bit in OpenSuse 42.2 64 bit
(3) SMO 2016 - Windows 7 32 bit

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von kbaerwald » 11.12.2016 11:24:19

Es gibt noch einen Unterschied zwischen einem direkten Abo Geschäftsmodell und dem jährlichen/zweijährlichen Upgrade: ich möchte es einmal als das "Katze-im-Sack"-Prinzip bezeichnen.

Das Abo-Modell setzt einen gehörigen Vertrauensvorschuss voraus, da ich ja nicht im Voraus begutachten kann, ob ich Verbesserungen oder Neuerungen brauche und auch haben muss. Bei Upgrades kann ich mich auf einer Version durchaus ausruhen, wenn ich erkenne (vor allem gegen Ende des Product Life Cycle), dass der Hersteller nichts Neues mehr bringt, sondern die "Kuh nur noch melken will". Das Abo-Modell geht stillschweigend von einem "ewigen" Leben des Produktes aus.

Ich könnte mir im Falle von Softmaker Office durchaus vorstellen, dass ich (sozusagen als Kompromiss) im jährlichen Rhythmus Upgrades bezahlen würde, wenn die Firma für mich und andere User die Planung für ein Jahr im Voraus veröffentlichen würde. Das ist natürlich mit gewissen Risiken verbunden, würde aber die "Katze-im-Sack" Problematik umgehen.

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greifenklau
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von greifenklau » 11.12.2016 13:26:19

Das Abo-Modell suggeriert "Neuerungen", die es aber nicht unbedingt bringen muss.
Abo = Miete. Somit ist es eher ein Miet-Modell. Ich zahle Miete für die Nutzung des Programms - ähnlich wie bei einem Leasingwagen. Den gebe ich nach einiger zeit wieder ab und muss dann neu entscheiden. Beim Kauf eines Wagens bleibt er mein Eigentum so lange ich es will bzw. die Natur der Dinge es zuläßt.

Was ist, wenn ich eine App / ein Programm im Abo-Modell habe und der Hersteller pflegt dieses nicht mehr. Man muss ja nicht unter allen Umständen was Neues bringen wollen, wenn das Programm eigentlich alles abdeckt. Beim Mietmodell zahle ich in diesem Fall in alle Ewigkeit weiter, beim Kauf-Modell zahle ich nach dem Kauf oder letzten Update nichts mehr und kann das Programm in alle Ewigkeit weiter nutzen ohne dauernd zu zahlen.

Da kann sich jeder ausrechnen, was besser ist. Von mir aus soll ein Hersteller sein Programm entsprechend teurer machen - aber dann habe ich es in dieser Form und muss kein weiteres Geld dafür einplanen, falls ich keine weiteren Updates wünsche.

Für den Normal-User lohnt sich weder ein Leasingfahrzeug noch eine Leasingsoftware, da er diese Kosten nicht wie eine Firma absetzen kann.
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von serbmem » 24.12.2016 09:41:11

Es ist doch klar, dass bei einem Abo der Nutzer draufzahlt. Das Abo Modell wurde eingeführt weil Firmen mehr Geld verdienen wollen.

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von FFF » 24.12.2016 10:12:24

serbmem hat geschrieben:Es ist doch klar, dass bei einem Abo der Nutzer draufzahlt. Das Abo Modell wurde eingeführt weil Firmen mehr Geld verdienen wollen.
Eine Firma, die kein Geld verdient, geht Pleite, ganz einfach...
Mit freundlichem Gruß
Karl
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von serbmem » 24.12.2016 10:18:55

Das ist eine dumme Antwort

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von kbaerwald » 24.12.2016 11:06:27

Von der unsinnigen Ansicht, dass einem die Software "gehört", sollte man sich schnellstens verabschieden. Der Hersteller/Autor gewährt i.d.R. Rechte zur Nutzung seiner Software/Medien. Die können halt zeitlich unbegrenzt (auch über Ende des Produktlebenszyklus hinaus) oder begrenzt sein.

Im Falle des Upgrades bietet der Hersteller nach einer gewissen Entwicklungszeit erneut ein Stück Software zur Nutzung an, auf der alten Software basierend. Der Nutzer geht einen neuen Vertrag zur Nutzung ein, behält aber die unbegrenzten Nutzungsrechte des Gesamtpakets bei. Diese sind dann auf dem Entwicklungs-Status der jeweiligen Revision "eingefroren". Der Anwender hat immer diese "Fall Back"-Position der unbegrenzten Nutzung.

Bei der zeitlich begrenzten Nutzung gilt die vereinbarte Zeit: nach Ende der Nutzungsdauer erlöschen die Nutzungsrechte und müssen, bei Bedarf, neu erworben werden. In keinem Fall darf der Anwender nach Ablauf der Nutzungszeit die Software weiter benutzen. Beim Mietmodell (Abonnement) wird lediglich eine besondere Form der Bezahlung gewählt (im Profibereich kann Miete anders verbucht und abgesetzt werden). Die Nutzungsdauer entspricht dabei der Abo-Laufzeit bis zur Kündigung.

Es ist klar, dass jeder Unternehmer für seine Leistungen bezahlt werden will/muss. Aus seiner Sicht gewährt das Abo-Geschäftsmodell natürlich eine "sichere" Einnahme mit gleichbleibendem Cash Flow. Wenn das Modell kalkuliert wird, muss der höhere Entwicklungsaufwand zu Beginn der Produkt-Lebenszyklus gegen den niedrigeren zu Ende des Zyklus aufgerechnet werden. So kann auch die Höhe der (i.R. monatlichen) Abozahlung besser berechnet werden (neben anderen Faktoren natürlich). Solche von Anfang an kalkulierten Geschäftsmodelle können durchaus Vorteile für den Nutzer und den Hersteller bieten.

Ich bin jedoch immer sehr vorsichtig, wenn der Hersteller sozusagen gegen Ende des Produkt-Lebenszyklus (Entwicklungsaufwand ist kleiner geworden) ein Abo-Modell "raushaut" um einen gleichbleibenden Cash Flow zu erzielen. Man kauft dann manchmal die "Katze im Sack" (siehe auch mein vorhergehender Beitrag).

Manche Hersteller sind auch besonders pfiffig: sie lassen das Produkt bewusst auslaufen (Zyklus-Ende erreicht und damit die Nutzungsrechte eingefroren), benennen es dann um und machen ein "neues" Produkt daraus: es ist jetzt halt ein Super-Produkt mit Cloud-Nutzung und Smartphone-Anbindung. Damit wird ein völlig neuer Produkt-Lebenszyklus gestartet u.s.w.. Selbstverständlich muss man das dann die Nutzung "erneut" bezahlen, vielleicht mit einem kleinen Treue-Rabatt.

M.E. gibt es kein ideales Modell für alle Beteiligten, das hängt doch zu sehr von der individuellen Nutzungsweise ab. Das sollte einen aber nicht davon abhalten genau hinzuschauen.

In dem Sinne: frohe Weihnachten! 8)

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greifenklau
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von greifenklau » 24.12.2016 11:17:35

FFF hat geschrieben:
serbmem hat geschrieben:Es ist doch klar, dass bei einem Abo der Nutzer draufzahlt. Das Abo Modell wurde eingeführt weil Firmen mehr Geld verdienen wollen.
Eine Firma, die kein Geld verdient, geht Pleite, ganz einfach...
Also serbman sprach von "mehr" Geld und nicht nur von "Geld".
Nehmen wir doch Adobe als Beispiel.
Adobe verkaufte seine Software und verlangte für Updates wiederum Geld. Obwohl alles dort sehr teuer ist, waren vor allem professionelle Nutzer bereit, diesen Preis zu zahlen.
Warum änderte Adobe sein Modell auf das Abo-Modell?
Weil es uns Nutzern etwas Gutes tun wollte? Die wenigsten Nutzer sahen das so, wenn man die Kommentare dazu in den diversen Foren gelesen hat. Nein, das Ziel war Käuferbindung - ich nenne es eher "Käufer-Ankettung". Was ist das große Ziel des Abo-Modells? Wir sehen es schon am Horizont: Mietsoftware per Cloud. Kein eigenes Probramm mehr auf dem Rechner und wenn ich das Abo kündige, dann kann ich die Software auch nicht mehr nutzen. Das ist Ankettung per excellence - und man wird es versuchen.

Schlagen wir doch einem Abo-Vertreter vor, nach Kündigung des Abo´ s zu gestatten, dass wir seine Software in der dann aktuellen Version weiternutzen dürfen und nur von weiteren Verbesserungen ausgeschlossen sind. Was wird er wohl sagen? Wir wissen es nur zu gut.

Mit Blick auf die nahe Zukunft lehne ich daher solche Abomodelle konsquent ab.
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von pefunk » 24.12.2016 11:18:58

FFF hat geschrieben:Eine Firma, die kein Geld verdient, geht Pleite, ganz einfach...
Schau mal - meinetwegen im Duden Wörterbuch - die Bedeutung von "verdienen" im Gegensatz zu "einnehmen" nach.
Ich finde es gut, wenn eine Softmaker viel Geld verdient. Das Abo-Modell bringt aber Einnahmen auch ohne Verdienste. Theoretisch könnte ein Softwarehaus die Hälfte seiner Entwickler freisetzen, keine Innovationen mehr bringen und dank proprietärer Dateiformate (die keinem anderen Anbieter wichtig genug sind, sie zu unterstützen) munter "Miete" kassieren.
Solange es ein ähnlich wertiges (ich sage nicht "gleichwertiges") Programmpaket mit engeren Updatezyklen (LO) für "umme" gibt, würde Softmaker mit einem Abo-Modell meines Erachtens heftig auf den Bauch fallen.
Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
Im übrigen wundere ich mich über diese Diskussion. Soll hier auf subtile Weise eine Geschäftsentscheidung vorbereitet werden, ohne dass die Verantwortlichen ihr Gesicht zeigen müssen?

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von kbaerwald » 24.12.2016 11:31:51

pefunk hat geschrieben: Im übrigen wundere ich mich über diese Diskussion. Soll hier auf subtile Weise eine Geschäftsentscheidung vorbereitet werden, ohne dass die Verantwortlichen ihr Gesicht zeigen müssen?
Ja genau - hier ist eine Verschwörung im Gange!

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von pefunk » 24.12.2016 11:41:08

greifenklau hat geschrieben:Nehmen wir doch Adobe als Beispiel.
Adobe verkaufte seine Software und verlangte für Updates wiederum Geld. Obwohl alles dort sehr teuer ist, waren vor allem professionelle Nutzer bereit, diesen Preis zu zahlen.
Warum änderte Adobe sein Modell auf das Abo-Modell?
Weil es uns Nutzern etwas Gutes tun wollte? Die wenigsten Nutzer sahen das so, wenn man die Kommentare dazu in den diversen Foren gelesen hat. Nein, das Ziel war Käuferbindung - ich nenne es eher "Käufer-Ankettung".
Apropos "Käufer-Ankettung", es hat mich Wochen gekostet, mein Fotografie-Abo zu kündigen; es geht nur über eine systematisch überlastete Telefonverbindung. Und die Nummer dazu findet man versteckt in den Tiefen der Adobe Homepage. Hier kann ein künftiger Abo-Anbieter ganz viel von Adobe lernen.
Aber es hatte auch sein Gutes: Ohne Adobe Abo hätte ich mich nie so ausführlich mit den Angeboten der Mitbewerber beschäftigt. Ich glaube sogar, dass Adobe mit seiner kompromisslosen Umstellung auf Abo die Entwicklung der Photo-editing Software insgesamt beschleunigt hat. Wenn ich sehe, welche Entwicklung on1, ACDSee, Photoline und vor allem Affinity im letzten Jahr gemacht haben, wäre das ohne Adobes Abo-Entscheidung kaum denkbar gewesen.
Anders als Softmaker hat es Adobe allerdings nicht geschafft, seine Dateiformate vor dem Zugriff anderer zu schützen (bzw. so uninteressant zu machen, dass sich niemand die Mühe machte). Die Konkurrenzprodukte kommen damit mühelos klar.

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von serbmem » 24.12.2016 12:35:39

8) 8) 8)
Interessant was man hier auf einmal für interessante Sachen lesen kann.
Ich danke allen Usern für die fröhlichen Beträge. Wenn die Angestellten von Softmakern durch das ABO Modell eine im zweistelligen Prozentbereich liegende Gehaltserhöhung bekämen, würde ich mir noch mal überlegen ob ich das mitmache.
Ausserdem müsste diese unselige Briefumschlagsdruckfunktion endlich mal richtig laufen. Vorher werde ich kein neues Softmaker mehr kaufen.
8) 8) 8)
Schöne Weihnachten
8) 8) 8)
serbmem

Reiner
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von Reiner » 24.12.2016 16:28:44

SoftMaker Office ist eine sehr gute und günstige Alternative zu Microsoft Office. Ein Abo-Modell halte ich daher für überflüssig. Eher im Hochpreissegment kann mieten eine Alternative darstellen - aber eher auch nur für Geschäftsleute. Ältere Softwareprogramme kann man ja in der Virtuellen Maschine weiter verwenden, während beim Miet-Modell auch die Anwendungslizenz endet. Der Kunde, der ein Abo-Modell eingeht, schränkt sich zeitlich wissentlich in seiner Nutzungsfreiheit ein.

Der Kunde hätte früher für Adobe Photoshop ca. 1000 Euro bezahlt. Jetzt gibt es die Monatslizenz für's Jahr schon für ca. 12,- EUR (ca. 144,- EUR pro Jahr). Der Softwarehersteller hat zuvor gleich sein Geld verdient - jetzt muss er hoffen, dass er über die Nutzungsdauer seinen Gewinn halten kann. Jetzt kann es aber sein, dass der Anwender nach einem Jahr sein Jahres-Abo kündigt, weil er die Software nicht mehr weiter nutzen möchte. Für den Softwarehersteller kann ein Abo-Modell auch ein Risiko darstellen.

Ob insgesamt gesehen das Abo-Modell von Adobe und Microsoft der große Wurf ist, wird sich zeigen.

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von pefunk » 24.12.2016 17:30:44

Adobe und Microsoft sind die Marktführer in ihrem jeweiligen Bereich mit einer sehr großen professionellen Kundenbasis. Da ist der Umstieg auf ein Abo-Modell mit weniger Risiko behaftet. Für Unternehmen wären die Umstellungskosten auf neue Software einschl. Training für alle Mitarbeiter, Konvertierung der Dateien (wenn überhaupt möglich) exorbitant. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die ausgefeilten Excel Controlling Analysen meines ehemaligen Dienstherren ohne Zusammenbruch des ganzen Systems auf Softmaker oder OO umzustellen wären. Die Business Kunden werden weder Microsoft noch Adobe davonlaufen.
Ich glaube, in dieser komfortablen Situation ist Softmaker nicht. Ich vermute der Anteil von Softmaker am Markt der Office Software wird etwa so groß sein wie der von Zoner an den Bildbearbeitungsprogrammen. Zoner bietet ab der neuen Version nur noch ein Abo für jährlich ca 70€ an. Dass das nicht so richtig einschlägt, sieht man auch daran, dass ich wöchentlich emails bekomme, ob ich es nicht für die ganze Familie für die Hälfte (fürs erste Jahr) mieten möchte. Ich bin gespannt, ob es Zoner nächstes Jahr noch gibt = Software, die keiner braucht, muss auch keiner mieten.
Softmaker Office ist ein tolles Programmpaket, aber "Not-wendig" brauchen tut's keiner. Ich sehe kein Alleinstellungsmerkmal, es ei denn man hat sich in größerem Umfang in die .tmv -tmd - ..-Falle begeben.
Der letzte Neupreis für Adobe PS CS6 extended plus Lightroom 6 lag bei ca. 1500€, die "Miete" kostet 144€ pro Jahr für das Fotoprogramm. Entsprechend müsste dann Softmaker ein Abo für jährlich 9,99€ anbieten. Da wäre ich natürlich sofort dabei!

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