Warum immer ein ganzes Office-Paket?

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Moderator: SoftMaker Team

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Feuertraum
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Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von Feuertraum » 26.06.2019 09:16:25

Einen wunderschönen Guten Morgen,

ich weiß nicht, ob dies der richtige Bereich ist, ansonsten bitte ich, den Beitrag zu verschieben.

Ich nutze seit längerer Zeit Softmaker-Office 2016.
Genauer gesagt nutze ich die Textverarbeitung vom SMO. Also ausschließlich. PlanMaker und Presentations liegen brach auf meinem Rechner und machen einen auf Dornröschen.
Hin und wieder bekomme ich Werbung von Softmaker, in denen das Office-Paket günstiger angeboten wird, teilweise mit zusätzlicher Software (die mich jedoch - ehrlich gesagt - nicht wirklich interessiert).
Ich persönlich finde es schade, dass man zwar auf neue Versionen upgraden kann, jedoch eben auch Programmteile zunehmen "muss", die man nicht benötigt.
Was ich toll fände: wenn man die upzugradenden (gibt es das Wort eigentlich?) Officeteile einzeln kaufen kann (zum Beispiel: Wer eines der drei Office-Programm kauft, zahlt 25 €, wer zwei kauft 40 € und bei allen dreien sind es nur 50 €. Bei Angeboten dann entsprechend angepasst), die man benötigt, ohne das man die anderen Programme mitkaufen braucht. Eventuell auch die Möglichkeit der Zusatzsoftware anbietet, sich der Käufer entscheiden kann, ob er es haben mag oder nicht, was die Programme unter Umständen noch eine Spur günstiger macht. Ich habe schon manches Upgrade ausgeschlagen, weil die Zusatzsoftware Software ist, mit der ich nichts anfangen kann.

Ob das programmiertechnisch im Bereich des Möglichen liegt, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich fände es aber eine interessante Option, wenn man eine solche Möglichkeit anbietet.

Für die Antworten bedanke ich mich im Voraus
Neugierige Grüße
Feuertraum

pefunk
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Re: Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von pefunk » 26.06.2019 11:57:36

Die Basisversionen (Textmaker, Planmaker, Presentations) als 2018 Vollversionen gibt es als "Softmaker Office 2018 Home and Business" z.Zt. bei den bekannten Online Versendern (amazom, pearl) für €34,-. Zwar teurer als die von Ihnen vorgechlagenen €25,-, aber immerhin.
Da haben Sie zwar für alle 3 Apps bezahlt, aber bei der Installation (benutzerdefinierte Installation) können Sie Textmaker allein ankreuzen und Ihr Rechner bleibt von den anderen Programmen verschont.

Feuertraum
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Re: Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von Feuertraum » 28.06.2019 17:32:00

Hallo pefunk,

erst einmal vielen lieben Dank für Ihre Antwort.
Sie haben natürlich recht, wenn Sie schreiben, dass ich im Grunde genommen die CD/DVD (? Ich habe jetzt nicht weiter nachgeschaut) kaufen, in den Rechner schieben und dann nur die Programme installieren brauche, die ich wirklich benötige.
Eigentlich ist es keine Frage des Platzes, jetzt auch nicht unbedingt wegen des Geldes (weil ich - wenn überhaupt - upgrade, dann zwar auf die professionelle Version, aber mir ist der integrierte Duden Korrektor sehr wichtig), auch wenn ich persönlich jetzt nicht den Sinn drin sehe, 50 € auszugeben für etwas, was ich für mich jetzt nicht unbedingt als eine notwendige Verbesserung ansehe.

Ich glaube, ich bin irgendwo einfach in der Phase, mich zu fragen, ob man wirklich alles braucht, was man sich so zulegt.
Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Eine Textverarbeitung hat sehr viele Features, die sicherlich Sinn machen, auch wenn man selber sagt: Och, ungefähr 90% dessen benutze ich gar nicht. Aber dafür gibt es eben andere User, die sie benötigen.
Das ist ja auch vollkommen okay.

Jedenfalls bin ich jetzt - der seit knapp 30 Tagen 51 Jahre jung ist - dahingehend "weise" (hust hust) geworden, dass es für mich wohl sinnvoller ist, mich so nach und nach von meinen angesammelten "Schätzen" zu trennen und nur noch jenes zu besitzen, was für mich wirklich von Belang ist, was ich wirklich brauche. Darum hatte ich diesen Post geschrieben, auf dass sich die Möglichkeit bietet, die Textverarbeitung alleine upzugraden.

Ja, ich weiß, ich bin ein gar seltsam Mensch.
LG
Feuertraum

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torsten
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Re: Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von torsten » 09.07.2019 23:11:28

Ich denke, das wäre prinzipiell eine Option. Ich zum Beispiel brauche Presentations nie oder fast nie. Für SoftMaker würde es aber wohl den Verwaltungsaufwand im Verkauf erheblich erhöhen.

Und auch ich finde manchmal, dass ich doch viel zu viele Anwendungsprogramme, die ich eigentlich nie benutze, auf dem Computer habe. Aber bei den heutigen satten Speichergrößen und geringen Preisen von HDDs oder SSDs nicht wirklich ein Problem, denke ich dann auch wieder. Meinen Kram in der Wohnung zu reduzieren, fällt dann schon eher auf …
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Njörd
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Re: Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von Njörd » 10.07.2019 12:12:08

Feuertraum hat geschrieben:
26.06.2019 09:16:25
Was ich toll fände: wenn man die upzugradenden (gibt es das Wort eigentlich?) Officeteile einzeln kaufen kann (zum Beispiel: Wer eines der drei Office-Programm kauft, zahlt 25 €, wer zwei kauft 40 € und bei allen dreien sind es nur 50 €.
Sorry, aber das dürfte so nicht funktionieren, alleine schon wegen dem Mehraufwand, den SM hätte müssten die Einzelversionen deutlich teurer werden als der "Gesamtpreis des Office-Paketes / Anzahl der enthaltenden Programme". Auch wenn Sie jetzt keinen Vergleich zu Microsoft gezogen haben (obwohl man die MS-Programme auch einzeln kaufen kann), so zeigt ein Blick nach Redmond doch, was ein sehr viel wahrscheinlicheres Szenario wäre:

Bei einem seriösen Softwarehändler kosten ein Office 2019 Home & Business ca. 180,- Euro. Ein einzelnes der enthaltenden Programme aber jeweils 90,- Euro. Auch wenn der im Verhältnis recht hohe Preis der Einzelanwendungen mit Sicherheit auch unternehmenspolitischen Interessen (Microsoft hat recht wenig Interesse daran, einzelne Programme zu verkaufen und will die Anwend eh lieber zum Abo bringen) geschuldet ist, zeigt es doch in etwa, wohin die Reise auch bei Softmaker gehen würde. Eine einzelne Programmversion müsste (wahrscheinlich) mindesten 40 - 50 % des Paketpreises kosten, damit es überhaupt wirtschaftlich interessant wäre, sie anzubieten. Damit wäre es aber für die Kunden eigentlich schon kein attraktives Angebot mehr. Denn auch wenn z. B. Presentations ein Paradebeispiel für ein Programm ist, das im privaten Umfeld eher selten zum Einsatz kommt, dürfte PlanMaker doch bei der Mehrheit der Kunden ab und zu Verwendung finden und wenn es nur die Kostenplanung für den nächsten Urlaub ist. Das geht mit einer Tabellenkalkulation eben besser als mit einem Textverarbeitungsprogramm. Geht man also davon aus, dass der durchschnittliche Office-Anwender mindestens 2 Programme aus dem Paket verwendet und ein einzelnes Programm, wie von mir geschätzt, bei 40 - 50 % des Paketpreises liegt, heißt das, die Anwender würden für max. 20% /evtl. deutlich weniger) Ersparnis ein deutlich schlechteres Geschäft machen. Ergo würde wahrscheinlich die Mehrheit der Kunden eh zum Komplettpaket greifen, was die ganze Sache für SM nochmal uninteressanter machen würde.
torsten hat geschrieben:
09.07.2019 23:11:28
Und auch ich finde manchmal, dass ich doch viel zu viele Anwendungsprogramme, die ich eigentlich nie benutze, auf dem Computer habe. Aber bei den heutigen satten Speichergrößen und geringen Preisen von HDDs oder SSDs nicht wirklich ein Problem, denke ich dann auch wieder. Meinen Kram in der Wohnung zu reduzieren, fällt dann schon eher auf …
Naja, man muss die Programme, ja nicht installieren. Auch bei SMO kann man auswählen, was installiert werden soll und was nicht. Bei mir fliegt regelmäßig der Thunderbird aus der Installation raus.

Feuertraum
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Re: Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von Feuertraum » 10.07.2019 13:00:18

Vom wirtschaftlichen Aspekt kann ich das ganze jetzt nicht beurteilen, wenn ich jedoch Ihren Rechenweg richtig verstehe, sind wir ja auf derselben Linie: Das Upgrade 50 €. Wenn ich jetzt sage, ich möchte nur den Textmaker und zahle dafür 25 €, dann sind wir ja bei den 50%. Davon ab gibt es ja auch hin und wieder Angebote, bei denen SM unter 30 € fürs Upgrade liegt.

Es mag ja hinkommen, dass es User gibt, die auch den Planmaker nutzen, und wenn es nur für Kleinigkeiten wie zum Beispiel die Urlaubskasse ist. Aber wenn ich jetzt ein solcher User wäre, bekäme ich ein vollkommen total absolut und bis ins allerhöchste Detail verbesserte Tabellenkalkulation - für die Urlaubskasse, die ich vielleicht einmal im Jahr nutze.
Dann kann ich auch bei der alten Version bleiben.

Bitte nicht falsch verstehen: Dies soll weder Kritik an der Firmen- noch an der Preispolitik für Softmaker sein. Ich stelle für mich aber die Frage: Lohnt es sich für mich, 50 € (respektive bei Angeboten weniger) auszugeben für etwas, was ich nur bedingt bzw. gar nicht nutze? Wenn ich alle drei Programme nutze, klar, kein Thema, dann sind das pi mal Daumen 17 € pro Programm. Ein Schäppchen.
Nutzt man aber nur eines, sind es besagte 50 €.
Und da sage ich mir - wohlgemerkt, das gilt jetzt nur für mich - das lohnt nicht. Da bleibe ich bei meiner "veralteten" Version.

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Re: Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von torsten » 10.07.2019 22:37:50

Und da sage ich mir - wohlgemerkt, das gilt jetzt nur für mich - das lohnt nicht. Da bleibe ich bei meiner "veralteten" Version.
Dagegen ist ja auch absolut nichts einzuwenden; jeder wägt halt ab, wann sich eine Geldausgabe für einen selber lohnt oder sich gut anfühlt, und wann nicht. Man kann ja auch eine Major-Version überspringen, also von SMO 2016 nicht auf 2018 aufstocken, sondern erst wieder bei 2020 (oder wie auch immer die nächste große Version heißen wird).
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Re: Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von greifenklau » 11.07.2019 13:09:31

Wie der Name „SoftMaker Office“ schon sagt, ist SMO eine Bürosoftware. In einem heutigen Büro sind neben einer Textverarbeitung auch eine Tabellenkalkulation, eine Präsentationssoftware und oftmals auch noch eine Datenbank unverzichtbar - wohlgemerkt, im Büroalltag.

Das mag im eigenen Heimbüro natürlich ganz anders aussehen. Eine Tabellenkalkulation für das Führen einer Urlaubskasse? Kann man machen, muss man aber nicht; das ist wie mit Kanonen auf Spatzen schießen; es sei denn, man plant eine Weltreise und koordiniert diese für eine Reisegruppe :wink: .

Bei der Frage nach der Textverarbeitung stellt sich auch die Frage der Dimensionierung. Hier wäre das Pendant zur „Urlaubskasse“ der Einkaufszettel oder der Brief an Tante Lieschen. Aber schon die Anforderung eines Serienbriefes (falls man den Schreibkram von Muttern oder Tanten übernommen hat) zeigt, dass man schnell in Bereiche kommt, die nur professionelle Programme vernünftig und intuitiv bedienen können.

Hat man nun ein Textprogramm X und hat man auf einmal erweiterte Anforderungen, dann fängt man an zu frickeln und ist schnell frustriert. Bei dem Office-Programm habe ich aber noch viel Luft nach oben. Die wenigsten User werden die Grenzen eines Office-Programms sprengen.

Dazu kommt, dass man, wie mein Vorredner schon sagte, ja nicht jedes Update mitmachen muss. Andererseits sprechen wir hier nicht über Riesensummen oder gar über Abo-Kosten. Es gibt natürlich auch kostenfreie Programme. Als ich vom Windows- ins Apple-Universum gewechselt war und es noch kein SoftMaker für Mac gab, habe ich auf dem Mac schon mal mit „freien“ Programmen gearbeitet - habe das aber wieder schnell gelassen und habe mit SoftMaker über eine Windows Emulation weitergearbeitet.

Das waren nur mal so ein paar Gedanken zu diesem Thema.
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Re: Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von Feuertraum » 14.07.2019 11:36:49

Guten Morgen,

@greifenklau: Prinzipiell haben Sie recht: Im Grunde genommen ist auch die Textverarbeitung überdimensioniert. Aber wir müssen da einen kleinen Punkt unterscheiden: Selbst wenn ich viele Dinge der Textverarbeitung nie nutzen werde, so nutze ich doch die Textverarbeitung zum Schreiben. Zumindest so weit, dass es sich im Großen und Ganzen für mich lohnt, eine auf meinem Rechner zu haben.
Eine Tabellenkalkulation und eine Präsentationssoftware nutze ich gar nicht, bin aber "gezwungen", die trotzdem mitzubezahlen/mitzunehmen (gezwungen im Sinne von Entweder alles oder gar nichts. Mir hält keiner eine Pistole vor die Nase und sagt: Runterladen und bezahlen). Das wäre so, als wenn ich für eine Tafel Schokolade mit einer Geschmacksrichtung 1,50 € zahle, im Superduperspecial-Angebot für 10 Tafeln mit 10 unterschiedlichen Geschmacksrichtungen nur 11 €, bei denen aber 9 Tafeln dabei sind, die mir nicht schmecken.

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Re: Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von greifenklau » 14.07.2019 19:59:10

@Feuertraum
Ja, ich habe das schon verstanden. Wenn man nur die Textverarbeitung benötigt, dann ist ein Officepaket wirklich überdimensioniert. In einem solchen Fall hat man es dann bei MS etwas leichter, da dort diese Programme, soweit ich weiß, noch einzeln angeboten werden. Leider kann man es nicht jedem recht machen - da sind die Anforderungen doch zu unterschiedlich.
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Re: Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von Zeerok92 » 24.09.2019 22:42:33

Ist zwar ein etwas älterer Post, jedoch möchte ich auch noch etwas dazu sagen.
Ich nutze MS Office bei der Arbeit eigentlich 7 von 8 Stunden und kann schon verstehen warum alles als Paket angeboten wird.
Was ich allerdings nicht verstehen kann ist der Preis für das Abo-Model. Klar, ich kann schon verstehen, dass es viel Arbeit ist so eine Office Suite bereit zu stellen, aber MS Office kostet 10 € mehr.... Also was jetzt wählen? Eine Suite die man nicht kennt und nicht weiß ob sie 100% zu MS Office kompatible ist oder für 10€ mehr einfach direkt MS Office? Persönlich finde ich es super, dass so eine gute Software als Konkurrent auf dem Markt ist. Vor allem auch noch aus Deutschland. Ich habe Apache Office durch, LibreOffice und natürlich MS Office. Klar, MS Office ist die Referenz. Aber ich kann doch nicht für 10€ weniger ein Abomodel anbieten, welches annähernd an MS Office ran kommt und nur 95% Kompatibilität bittet.
Persönlich finde ich SMO super und auch der Support über das Forum ist einfach Klasse. Und klar, Gehälter wollen bezahlt werden und das soll auch unterstütz werden. Aber wie schon gesagt, MS Office sind nur 10€ mehr im Jahr. Vllt sollte man die Preispolitik beim Abomodel nochmal überdenken. Denn, obwohl ich "erst" seit 2016 bei SMO bin und auch mein Freundin an meinem PC keine Probleme damit hat, fällt es mir schwer, sie dafür zubegeistern auf SMO zusetzten, wenn Etabliertes nur weniger Euronen mehr kostest. Das alles soll nur meine Meinung repräsentieren, von jemanden der in einem global tätigen Unterhehmen im After Sale als Verkäufer und Einkäufer tätig ist.

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Re: Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von greifenklau » 25.09.2019 09:08:30

Das mit dem Abo-Modell ist auch für mich grundsätzlich unangenehm. Allerdings wo besteht z.B. der Unterschied, jedes Jahr die aktuelle Steuersoftware kaufen zu müssen, zu einem Abo-Modell? Oder anders gefragt: Alle 2 Jahre ein kostenpflichtiges Update - diesen Preis geteilt durch 2 = Abokosten für 1 Jahr. Für mich ist es wichtig, dass ich auch beim Abo-Modell mit der abonnierten Software weiterarbeiten kann, wenn ich keine Aboleistung mehr tätigen möchte, also auf dem Stand bleiben kann, denn ich bis dato bezahlt habe.

Zu der Preisdifferenz von 10€ (falls das richtig ist): Selbst wenn es keine Preisdifferenz gäbe, würde ich SMO MS grundsätzlich vorziehen. Ich musste geschäftlich bis vor drei Jahren mit Windows und MSO arbeiten und das seit 30 Jahren; ich habe sogar unter Mac OS noch mit MSO arbeiten müssen. Privat habe ich damals Wordperfekt vorgezogen und seit 20 Jahren arbeite ich mit SMO - hauptsächlich dort mit TM und PM. Der einzige Vorteil, den MS-Word beruflich geliefert hat, war die Möglichkeit, relativ einfach Formulare zu erstellen, auch mit Rechenfeldern. Ob das heute auch noch so ist, weiß ich nicht - zuletzt hatten sie diese Funktionen gut versteckt - interessiert mich aber auch nicht mehr :D .

Für mich zählt im direkten Vergleich, dass ich bis auf wenige Kleinigkeiten alles habe, was auch MSO bietet, zusätzlich sogar Features, die MSO nicht hat (leider bleiben einige interessante Features oftmals wegen der Kompatibilitätsfrage außen vor) und des Weiteren, die Stabilität. Wer schon einmal größere Textmengen mit Bildern, Fußnoten etc. zu händeln hatte, weiß, wie wichtig Stabilität ist.

Das ist auch der Grund, warum ich Windows nach Version 8 zum Teufel geschickt habe und mich seitdem voll auf Mac OS stütze. Auch hier arbeite ich mit SMO. Warum Firmen auf Gedeih und Verderb immer noch auf MS setzen, hat mehrere Gründe, aber mit Qualität haben sie nichts zu tun.

Soweit meine Meinung dazu.
Zuletzt geändert von greifenklau am 05.10.2019 15:15:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum immer ein ganzes Office-Paket?

Beitrag von Zeerok92 » 27.09.2019 18:12:03

Ich muss mich korrigieren. Für MSO muss nun knappe 100,- bezahlt werden für die 5 Personen Lizenz. Das war auch mal anders. Jedoch für eine einzelne Person, gilt immer noch 69,-. Bei der Sache mit dem Abo kann ich dir aber zustimmen. Leider ist es aber gang und gebe es so zu handhaben.
So bin ich auch total zufrieden mit SMO und Gott sei dank, haben sie die Ribbons mit der neuen Version eingefügt. Diese aufklappt Menüs, konnte ich noch nie leiden. Egal wo und welches Betriebssystem.

Bei Win 8 ausgestiegen? Würde ja sagen, teste Win 10. Aber du bist ja schon zu mOS. :roll:
Ich kann dem nichts abgewinnen (Windows eig auch nicht, Linux 8) ), aber die Programme die ich verwende, gibt es leider nur auf Windows und Win 10 läuft wirklich top. Da haben sie echt aus den Fehlern von 8 gelernt und es wirklich performant und einfach gestaltet. Aber das gehört hier eher nicht hin :lol:

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