Ladezeiten - Unterschied .tmd vs. .tmdx

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Einer-von-Millionen
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Ladezeiten - Unterschied .tmd vs. .tmdx

Beitrag von Einer-von-Millionen » 28.03.2020 11:49:20

Nur mal so zum Spaß - wie viele Seiten darf ein Dokument haben?
Dokument mit 1192 Seiten Text + Seitennummerierung in Fußzeile.

Ladedauer in TextMaker .tmd recht fix - .tmdx .docx sehr langsam. Die .docx mit Word 365 wesentlich flüssiger.

Druckvorschau brauchbar, man muss jedoch geduldig sein, bis die geöffnet ist bzw. es nach "Schließen" wieder auf Normalansicht zurück ist. Wartet man nicht, "klickt in TextMaker rum", kommt es meist zum Absturz.

TextMaker 2021 Beta revS1007.0327 64bit - Windows 10 1909 Pro 64bit, 16 GByte RAM
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Test viel Text tmd tmdx docx.zip
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Re: Ladezeiten - Unterschied .tmd vs. .tmdx

Beitrag von SuperTech » 29.03.2020 08:41:20

Vielen Dank für die Berichterstattung zu diesem Thema und für die Teilnahme am Beta-Programm. Ich habe dies mit unserem Entwicklungsteam geteilt.

Danke

Einer-von-Millionen
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Re: Ladezeiten - Unterschied .tmd vs. .tmdx

Beitrag von Einer-von-Millionen » 28.04.2020 22:55:46

Ich sehe keine Besserung dazu in der dritten Beta.

beiti
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Re: Ladezeiten - Unterschied .tmd vs. .tmdx

Beitrag von beiti » 28.04.2020 23:44:56

Ich habe die Dateien gerade mit der aktuellen Beta getestet.
Die TMD-Datei öffnet sich nur auf den ersten Blick sehr schnell. Man bekommt in der Leiste unten gleich die volle Seitenzahl angezeigt. Allerdings bleibt der Scrollbalken zunächst auffällig breit. Wenn man runterscrollen will, kommt man nur bis Seite 11. Dann dauert es noch eine ganze Weile, bis der Scrollbalken plötzlich schmäler wird – und erst dann kann man wirklich bis zur Seite 1192 runterscrollen.
Die TMDX- oder DOCX-Datei zeigt zunächst eine ganz geringe Seitenzahl in der Leiste unten an. Mit zunehmender Ladedauer erhöht sie sich, und gleichzeitig wird der Scrollbalken allmählich schmäler. Erst wenn in der unteren Leiste die endgültige Seitenzahl erreicht ist, kann man ganz runterscrollen.
Insgesamt dauert das Laden mit beiden Formaten gefühlt gleich lang (mitgestoppt habe ich nicht). Nur mit TMDX/DOCX kann man quasi beim Laden zusehen.

Word 2019 und LibreOffice brauchen fürs Öffnen der DOCX-Version auch ziemlich lang (LibreOffice nochmal länger als Word). Auch hier baut sich die Seitenzahl erst allmählich in der unteren Leiste auf, und auch hier kann man erst nach Erreichen der vollen Seitenzahl ganz runterscrollen.

Das Öffnen der Druckvorschau braucht in allen drei Programmen nochmal ähnlich viel Geduld wie das Öffnen der Datei. Allerdings in Word und LibreOffice lässt sich die Druckvorschau hinterher ohne Verzögerung schließen, während dies in TextMaker eine weitere Zwangspause mit sich bringt. Das ist aber auch der einzige Nachteil von TextMaker, den ich hier feststellen konnte.
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Prozessor Intel i5-4440 mit 16 GB RAM und Win10/64 Pro
Grafikkarte Nvidia GT1030 (2x 3840x2160 Pixel bei 200 %)

Einer-von-Millionen
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Re: Ladezeiten - Unterschied .tmd vs. .tmdx

Beitrag von Einer-von-Millionen » 01.05.2020 01:37:45

beiti hat geschrieben:
28.04.2020 23:44:56
Ich habe die Dateien gerade mit der aktuellen Beta getestet....
Das ist aber auch der einzige Nachteil von TextMaker, den ich hier feststellen konnte.
Es mag sein, dass es schwierig wird mit über 1000 Seiten. Aber genau hier sehe ich Potential nach oben. Was nützt mir eine 64bit Anwendung, die mehr als 2,5 GByte adressieren kann, aber etwa 450 MByte Anwendung + Daten im RAM nicht flüssig abarbeiten kann.

beiti
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Re: Ladezeiten - Unterschied .tmd vs. .tmdx

Beitrag von beiti » 01.05.2020 08:43:32

Einer-von-Millionen hat geschrieben:
01.05.2020 01:37:45
Was nützt mir eine 64bit Anwendung, die mehr als 2,5 GByte adressieren kann, aber etwa 450 MByte Anwendung + Daten im RAM nicht flüssig abarbeiten kann.
Offenbar ist das nicht so einfach und hängt nicht nur vom Speicherplatz ab. Word und LibreOffice, die ich zum Vergleich herangezogen habe, gönnen sich ja ebenfalls ihre Pausen (und zumindest LibreOffice läuft bei mir ebenfalls im 64-Bit-Modus).
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Re: Ladezeiten - Unterschied .tmd vs. .tmdx

Beitrag von pefunk » 01.05.2020 11:51:21

beiti hat geschrieben:
28.04.2020 23:44:56

Word 2019 und LibreOffice brauchen fürs Öffnen der DOCX-Version auch ziemlich lang (LibreOffice nochmal länger als Word). Auch hier baut sich die Seitenzahl erst allmählich in der unteren Leiste auf, und auch hier kann man erst nach Erreichen der vollen Seitenzahl ganz runterscrollen.
Wenn ich die Datei in Word (Microsoft 365 single) öffne, dauert es zwei Sekunden bis die erste Seite angezeigt wird und nach weiteren 6 Sekunden kann ich in dem Dokument arbeiten (markieren des letzen Wortes auf der letzten Seite). Der Trick ist, dass ich in Word nicht das gemütliche Seitenzählen abwarten muss, sondern sofort mit dem Anfasser am Scrollbalken auf die letzte Seite komme und dort sofort mit dem Ändern beginnen kann.

Bei Textmaker hilft das Herunterziehen am Scrollbalken nicht weiter. Man gelangt dabei immer an die letzte jeweils gezählte Seite. Bis ich auf der letzen Seite ein Wort markieren kann, vergehen mehr als 30 Sekunden (bei 30 habe ich aufgehört zu zählen).

Ich bin aber überzeugt, dass das eher mit dem Beispieldokument zu tun hat. Bei "meinem" langen Testdokument, einem Roman, der aus Fortsetzungskapiteln im Internet zusammengestellt wurde (807 Seiten, 97 Überschriften, 1,23MB docx-Datei, ursprünglich in Word erstellt) ist Textmaker in 7 Sekunden arbeitsbereit, vielleicht sogar eine Sekunde eher als Word.

Was auffällt ist, dass Word diese Datei als 1,23 MB docx speichert, während Textmaker daraus eine 976 KB docx-Datei macht. Hier scheint Word Dinge zu speichern, die bei TM unter den Tisch fallen. Das gehört zwar hier nicht her, ich weiß aber nicht, ob das einen eigenen Thread wert ist.

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