installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

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riversi
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installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von riversi » 07.03.2016 11:50:30

Ich habe das vergangene Wochenende genutzt, um Softmaker Office unter verschiedenen Distributionen (x64) auszuprobieren.
Ich bin Linux Anfänger - d.h. ich kann Linux installieren; wenn aber Probleme auftreten, dann kann ich mir nicht selber helfen, so wie unter Windows.

Ich hatte mich ja bereits in dem threat "Installation unter Unbuntu 14.04.4 nicht möglich " dazu geäußert, dass ich es für sehr unglücklich halte, dass die Installationsdatei für SM Office nur in einer i386 Architektur für deb-based Distros bereit steht.
So muss unter 64bit Systemen meist noch Hand angelegt werden (siehe hier: http://www.softmaker.com/en/tips-linux); z.B. durch sudo dpkg -i softmaker-office-2016_752-01_i386.deb
sudo apt-get install -f

hier also meine Erfahrungen vom Wochenende:
1. reines DEBIAN: das System wollte den i386 Unterbau nachladen, scheiterte jedoch daran, weil irgendwelche Installationsquellen nicht "eingerichtet" waren. Ich habe entnervt aufgegeben.
2. Ubuntu: mit Hilfe des Tips "sudo dpkg -i softmaker-office-2016_752-01_i386.deb / sudo apt-get install -f" hat die Installation geklappt.
Für einen Windows Anwender, der es gewohnt ist, Programme durch einen einfachen Doppelkilck zu installieren, war es für mich mit dem Aufruf einer Terminal Shell und Eingabe von kryptischen Befehlen schon eine Herausforderung.
3. Sabayon Linux: musste feststellen, dass es sich um eine auf Gentoo-basierende Distro handelt. Konnte SM Linux leider nicht installieren. Hat jemand einen Tip?
4. mein derzeitiger Favorit Neptune Linux (DEBIAN based): hier habe ich einfach mal den "Shell based Installer" ausprobiert, also die tgz-Datei.
Der Trick: zunächst die tgz-Datei entpacken. in dem entpackten Ordner gibt es zwei Dateien: installsmoffice.sh und office.tgz.
Es muss nun eine Terminal-Shell geöffnet werden, durch cd in den Ordner wechseln, wo die Dateien liegen und durch Aufruf von ./installsmoffice wird das Skript aufgerufen. Es müssen ein paar Fragen beantwortet werden. Am Ende ist das Office genauso installiert wie mit dem DEB-Installer.

Abschließend meine zusammenfassende Meinung:
mit Hilfe der Tips von der Softmaker Seite ist es zwar möglich,als Linux Anfänger ein SM Office 2016 (DEB) unter einem X64 Linux zu installieren.
Ich würde es jedoch begrüßen, wenn die Macher von SM Office für Linux einen originären 64-bit-Installer (DEB) bieten würden, anstelle den User aufzufordern, mit Terminal Befehlen dafür Sorge zu tragen, dass ein 32-bit Installer unter einem 64-bit System funktioniert.
Möglicherweise könnte der Vorgang zumindest durch eine Batch-Datei vereinfacht werden.
Die RPM-Dateien gibt es ja auch für beide Architekturen.

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ts-soft
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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von ts-soft » 07.03.2016 14:07:47

Mal eine Frage, warum nutzt Du Linux? Linux ohne Terminal geht nicht, jedenfalls nicht sehr weit :)

Um Dein KlickiBunti auszuleben, bleibt Dir nur APPS der Distribution zu installieren und solltest Distributionen wie Sabayon vermeiden. Es macht auf jeden Fall sehr wenig Sinn, über den Installer von SMOffice zu meckern, weil der läuft sehr gut, zumindest unter den meisten Distributionen, wenn
man sich an die Tipps zum installieren hält.

Wenn Du unbedingt Installer, wie unter Windows gewohnt, einfach Doppelklicken und dann gut, so nutze doch einfach Windows.

Nachdem ich schon mehrere Beiträge in der Art von Dir gelesen habe, musste das mal gesagt werden. Hier noch was zum Lesen:
http://www.felix-schwarz.name/files/ope ... t_Windows/

Gruss
Thomas
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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von Kuno » 07.03.2016 14:35:01

ts-soft hat geschrieben:...Linux ohne Terminal geht nicht, jedenfalls nicht sehr weit :)
Nun ja,soviel terminal ist aber auch nicht nötig. Ein bischen apt-get und dpkg reicht doch meistenteils... Das meiste regelt doch der Paketmanager.
Wenn Du unbedingt Installer, wie unter Windows gewohnt, einfach Doppelklicken und dann gut, so nutze doch einfach Windows.
Bei mir springt bei Doppelklick gdebi an, fast wie unter Windows. Ich weiss jetzt nicht, ob's bei Neptune ähnliches gibt. M.W. ist das ein KDE-Desktop.
Als ich vor 8-9 Jahren mit Linux anfing, hab ich's auch erst mit KDE probiert - war (auch von der Optik) am nächsten an Windows dran. Bin dann aber schnell davon weg.
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riversi
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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von riversi » 07.03.2016 17:40:33

@ts-soft:
Hallo Thomas,
danke für deine Hinweise.
Nein, ich nutze Linux nicht. Jedenfalls nicht solange es ein System für NERDS ist bzw. bleibt. Ich probiere es nur gerne hin und wieder mal aus, um mich über Forschritte von Linux zu informieren. Noch "arbeite" ich liebe mit Windows bzw. mit OSX. Ich finde Softmaker Office echt klasse. Insbesondere, dass es portable zu installieren ist. Deshalb habe ich mich auch mal mit der Installation unter Linux beschäftigt. Das war alles.
Meine Erkenntnisse wollte ich mit anderen Usern teilen, die ebenfalls nicht so viel Ahnung von Linux haben wie du vielleicht.
Bedenke bitte: es gibt vlt. auch die Zielgruppe der Senioren o.ä. die gerne von Windows wegkommen möchten. Da können aber längst nicht mehr alle vollkommen umlernen und mit Kommandozeilen-Befehlen umgehen.
Wenn Linux irgendwann mal aus der Ecke - und dem geringen Marktanteil - herauskommen möchte, dann sicherlich nur wenn es auch klickibuntu zulässt.

Meine eigentliche Frage, was daran so schwer ist, einen Linux-Installer (im DEB-Paket) zu basteln, der auf "nahezu" allen Distros lauffähig ist, ohne weitere "Handarbeit" anlegen zu müssen, wurde leider immer noch nicht beantwortet. Durch if - then -else -Abfragen sollte da doch Einiges möglich sein.
z.B. auch, dass der Installer selbst schaut, auf welcher Architektur (x86/x64) er zugange ist und dann die richtigen Register zieht.
Außerdem: bis SM Office 2012 gab es ja auch verschiedene Installer für verschiedene Architekturen. warum jetzt nicht mehr?
Für Freeoffice gibt es das auch weiterhin:

Als .deb-Archiv für ältere 64-Bit-Systeme ohne Multiarch: http://www.softmaker.net/down/softmaker ... _amd64.deb
Als .deb-Archiv für 32-Bit-Systeme: http://www.softmaker.net/down/softmaker ... 1_i386.deb

Jim-J
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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von Jim-J » 08.03.2016 11:16:05

Hallo,

die Frage kann ich relativ einfach beanworten:

Es gibt die TGZ-Installations-Datei für (fast) alle Linux Varianten. Allerdings geht das nur über die Konsole, und es sind zumindest Grundkenntnisse von Linux notwendig, um die Installation durchführen zu können.
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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von ts-soft » 08.03.2016 11:55:42

Jim-J hat geschrieben:Es gibt die TZG-Installations-Datei
Die TGZ-Installations-Datei (Tar-GZLib) :D

Hab sie mir nicht so genau angeschaut, aber wird den Nachteil haben, es lässt sich nicht deinstallieren. Wenn man damit Leben kann, ist es in jedem
Falle eine gute Alternative :D
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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von martin-k » 08.03.2016 12:29:48

Der TGZ-Installer erzeugt eine uninstallsmoffice; daran sollte es also nicht scheitern.
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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von Kuno » 08.03.2016 12:31:07

ts-soft hat geschrieben:Hab sie mir nicht so genau angeschaut, aber wird den Nachteil haben, es lässt sich nicht deinstallieren.... :D
Doch, lässt sich prima deinstallieren. Bei der Installation wird nämlich gleich ein De-Installations-Script mitgeliefert. Unter /home/user/bin findet sich dann die Datei "./uninstallsmoffice". Muss natürlich im terminal ausgeführt werden. :twisted:
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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von jeroen » 09.03.2016 20:26:42

Der größte Nachteil bei Installation außerhalb des Homeverzeichnisses ist, das die SMO-Dateien nicht von der Paketverwaltung der betreffenden Distribution überwacht werden, und eventuell überschrieben oder gelöscht werden könnten. Bei Installation sowohl innerhalb als außerhalb des Homeverzeichnisses is ein Nachteil, dass Abhängigkeiten von anderer Software (shared libraries etc) manuell verwaltet werden müssen. Auch könnte es natürlich so sein, dass eine Installation innerhalb des Homeverzeichnisses nicht sinnvoll möglich sein könnte.

Wen man das wollen würde, könnte man natürlich ein script machen das SMO auf allen Linuxdistributionen über den ordentlichen Packagemanager installieren würde, aber das würde sehr aufwendig sein und meines Erachtens nicht besonders sinnvoll sein. Eine Distro kann, wie man z.B. bei Arch Linux sehen kann, auch selbst SMO in die Paketverwaltung integrieren. (Wobei mir übrigens nicht klar ist in wiefern das auch juristisch problemlos ist.)

riversi
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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von riversi » 15.03.2016 09:28:03

trotz der vielen Hinweise hier im Forum sehe ich die Frage, warum es denn nun keinen reinen 32bit deb Installer mehr für SOM gibt nicht als beantwortet.
ja, es gibt den TGZ-Installer
ja, es gibt die Möglichkeit, den 64bit Installer zu nutzen und dann über die Konsole der 32bit Unterbau nachzuinstallieren.

Aber warum muss es denn so kompliziert sein? Bei beiden Lösungen muss die Konsole bemüht werden und sollte in der heutigen Zeit doch nicht mehr sein, oder? Es sind doch nicht alle Linux Nutzer Computer Vollprofis!

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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von martin-k » 15.03.2016 10:02:37

riversi hat geschrieben:trotz der vielen Hinweise hier im Forum sehe ich die Frage, warum es denn nun keinen reinen 32bit deb Installer mehr für SOM gibt nicht als beantwortet.
Moderne Debian-basierte Linux-Systeme mit 64 Bit basieren auf Multiarch und sind daher in der Lage, 32-Bit-DEBs ohne Probleme zu installieren. Das 64-Bit-DEB-Paket war da kontraproduktiv; mit diesem hat nämlich die Installtaion auf multiarch-basierten Systemen nicht mehr geklappt.
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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von riversi » 15.03.2016 10:33:43

@martin-k:
"Das 64-Bit-DEB-Paket war da kontraproduktiv;"
Also habe ich das richtig verstanden: ein 64bit DEB Paket auf einem 64 bit DEBIAN System ist kontraproduktiv? Kurios!
Möglicherweise aber gibt es auch noch Systeme, die nicht multiarch-fähig sind? (siehe mein erster Post unter Punkt 1. - Debian).

In meinem vorherigen Post habe ich wohl übrigens etwas durcheinandergebracht:
es gibt ja nur einen 32 bit DEB Installer von SOM, der auch für 64 bit Systeme benutzt werden soll; und nicht umgekehrt.

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Beitrag von martin-k » 15.03.2016 11:15:58

riversi hat geschrieben:@martin-k:
"Das 64-Bit-DEB-Paket war da kontraproduktiv;"
Also habe ich das richtig verstanden: ein 64bit DEB Paket auf einem 64 bit DEBIAN System ist kontraproduktiv? Kurios!
Möglicherweise aber gibt es auch noch Systeme, die nicht multiarch-fähig sind? (siehe mein erster Post unter Punkt 1. - Debian).

In meinem vorherigen Post habe ich wohl übrigens etwas durcheinandergebracht:
es gibt ja nur einen 32 bit DEB Installer von SOM, der auch für 64 bit Systeme benutzt werden soll; und nicht umgekehrt.
Das 64-Bit-Paket war ein 32-Bit-Paket mit einer zusätzlichen Abhängigkeit von den ia32-libs. Diese gibt es nicht mehr in dieser Form, da sie im System fest integriert sind. Und daher konnte das 64-Bit-Paket gar nicht mehr installiert werden.

Multiarch gibt es seit Ubuntu 11.04 und Debian 7. Wer tatsächlich noch ein älteres System einsetzt, sollte über ein Upgrade nachdenken.
Martin Kotulla
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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von Kuno » 15.03.2016 12:36:22

martin-k hat geschrieben:... Wer tatsächlich noch ein älteres System einsetzt, sollte über ein Upgrade nachdenken.
Zumal sich zumindest unter Debian auch neuere Versionen aller möglichen anderen Programme unter Debian 6 und 7 - wenn überhaupt - nur mit sehr viel Aufwand installieren lassen. Da gehts dann richtig los mit Kommandozeile und compilieren...
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Re: installation von SM Office 752 unter Linux versch. Distros

Beitrag von JFP » 15.03.2016 20:01:42

@riversi zum heutigen Posting:
Versuche einfach mal, über deinen durch deine eigene Weltsicht begrenzten Tellerrand zu schauen. Deine Weltsicht ist offensichtlich von Betriebssystemen beschränkt, bei denen eine Konsole einfach nur schrottig ist, wie z.B. bei MS-Windows (OK, ich habe mal gelesen, da sei das auch inzwischen besser geworden, das letzte MS-Windows, mit dem ich noch versucht habe, produktiv zu arbeiten, war 1999 Windows NT). Wenn du dich mit Linux oder sonstigen Unix-artigen Betriebssystemen mal vorurteilsfrei beschäftigen würdest, würdest du erkennen, dass die Konsole manche Dinge viel einfacher macht als die graphische Oberfläche. Der Lernaufwand ist zwar gegeben, aber für jeden durchschnittlich intelligenten Menschen akzeptabel, ich selbst bin weder Nerd noch Computer Vollprofi, sonderen einfach nur Anwender, und ich habe es auch geschafft. Die Installation von SoftMaker Office unter debian jessie benötigte neben dem Herunterladen drei Konsolen-Befehle, die in der Hilfe hier klar beschrieben sind. Sollte eigentlich jeder normale Mensch mit zurechtkommen. Bei dir haben Repositories gefehlt? Auch das Debian-Anwender-Handbuch dürfte für jeden halbwegs intelligenten Menschen verständlich sein. Wenn du damit Probleme hast, solltest du Linux besser meiden.

Verstehe mich nicht falsch, ich bin der Meinung, dass jeder das Betriebssystem nutzen sollte, das für ihn am Besten geeignet ist. Linux eröffnet außerordentlich viele Möglichkeiten, alles nach eigenem Gusto einzustellen, das erfordert dann aber eben auch das Lesen und insbesondere Verstehen von Anleitungen. Mag sein, dass das unter MS-Windows einfacher gelöst ist, das kann ich nicht mehr beurteilen. Aber wir Linuxer haben keinerlei Probleme damit, uns auch mal intensiver mit Man-Pages, Wiki-Anleitungen etc. zu beschäftigen, zumal davon im Internet sehr gute zu finden sind. Im Übrigen lebt Linux davon, dass Benutzer, die Dinge gerne anders bzw. nach ihrer Meinung besser gelöst haben möchten, entsprechende Software schreiben und diese der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. So könntest du eine graphische Oberfläche programmieren, die abfragt, auf welcher Distribution SoftMaker Office installiert werden soll, dort die entsprechenden Besonderheiten bei der Installtion berücksichtigt und somit für die unterstützten Distributionen eine einfache Möglichkeit der Installation ermöglicht. Herr Kotulla und sein Team würden sich sicherlich sehr darüber freuen.

Aber möglicherweise willst du ja auch einfach nur gegen Linux trollen, kann das sein?

Gruß vom Möhnesee

Jürgen F. Pennings.

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