Softmaker Office als Abo-Modell?

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Andreas
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Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von Andreas » 17.11.2016 12:37:10

Software zu "vermieten" anstatt zu verkaufen (siehe Microsoft Office 365) ist zur Zeit der Trend. Wie steht Softmaker zu diesem Geschäftsmodell? Gibt es in Nürnberg entsprechende Überlegungen?

Gruß
Andreas

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greifenklau
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von greifenklau » 17.11.2016 20:47:44

Ich hoffe nicht.
Man muss nicht jede Kundenabzocke von Adobe und MS mitmachen.
System
macOS Sierra Version 10.13.5 (17D102)
iMac 27 mid 2017
RAM: 32 GB 2400 MHz DDR4
GraKa: AMD Radeon Pro 850 8192 MB
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Cogito ergo bum - oder so ähnlich.

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von Jossi » 17.11.2016 21:00:22

+1. Kundenfreundlich ist das jedenfalls nicht. Aber da SoftMaker gerade wieder ein Programm, das bisher nur als teures Mietmodell erhältlich war (infix), als Kaufprogramm zu einem sehr ordentlichen Preis auf den Markt gebracht hat (FlexiPDF), gehe ich davon aus, dass sie beim Kaufmodell bleiben werden.

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von Panosis » 17.11.2016 21:19:40

Es gab einen Blog-Beitrag von Martin K., der gewisse Andeutungen zu diesem Thema enthielt. Dieser scheint nicht mehr online zu sein. Eine offizielle Stellungnahme müsste aber von SoftMaker selbst kommen.

Unter den Volunteers wird das Miet-Modell wohl nur wenig Unterstützung geniessen. Ich vermute auch, dass die bisherige SoftMaker-Kundschaft eher den Kauf bevorzugt.
Nur dass etwas "Trend" ist, bedeutet im übrigen nicht, dass es auch gut sei.

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fujisan
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von fujisan » 18.11.2016 05:16:46


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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von greifenklau » 18.11.2016 08:06:51

Eben - GMX. :o
Was hat das mit Softmaker zu tun?
System
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von martin-k » 18.11.2016 08:31:11

greifenklau hat geschrieben:
Eben - GMX. :o
Was hat das mit Softmaker zu tun?
SoftMaker hat's programmiert. :wink:

Wir schließen ein Abo direkt von SoftMaker als Option für die Zukunft nicht aus. Wenn wir das machen, müssen wir aber erst etwas finden, das ein Abo interessant macht.
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von fujisan » 18.11.2016 12:17:50

martin-k hat geschrieben:
greifenklau hat geschrieben:
Eben - GMX. :o
Was hat das mit Softmaker zu tun?
SoftMaker hat's programmiert. :wink:

Wir schließen ein Abo direkt von SoftMaker als Option für die Zukunft nicht aus. Wenn wir das machen, müssen wir aber erst etwas finden, das ein Abo interessant macht.
Wobei das vom Preis her schon interessant ist. Auch die prof.-Version?

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von martin-k » 18.11.2016 12:28:39

Das GMX-Angebot ist für Office Standard.
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von pefunk » 18.11.2016 13:14:10

Ich sehe das völlig entspannt. Das Abo-Modell ist ein Geschäfts-Modell, das sowohl für Kunden als auch für Anbieter Chancen und Risiken birgt. Beide Seiten müssen für sich ermitteln, ob sich das am Ende des Tages rechnet.
Z.Zt. belegt Softmaker die Nische zwischen dem MS Mietmodell (von den sündhaft teuren Einzelplatzversionen will ich mal absehen) und dem kostenlosen Libre(open)Office. Preis, Leistung und vor allem Support passen - ich habs schließlich gekauft.
Auf meinem Rechner leben MS Office 2016 Pro und SMO 2016 Standard in friedlicher Koexistenz. Die Frage nach dem Mietmodell stellt sich also erst, wenn SM oder MS das absolute super-duper, must-have upgrade heraus bringen. Nach bisheriger Erfahrung 2020 plus 1 Jahr für das Ausheillen der Geburtsfehler (hallo FlexiPDF) - dann bin ich 70.
Dass das jetzt diskutiert wird, nehme ich mal für mich als Frühwarnung wahr. Ich würde ab sofort meine Arbeit nicht mehr in den .*md-Formaten speichern, wenn ich es denn je getan hätte.
Da mein Arbeitgeber/Dienstherr mich 20 Jahre an MS Office gebunden hat und mir, da er auch meine Arbeit nach Feierabend schätzte, eine Home Use Lizenz besorgt hat, kenne ich mich mit beiden Office Paketen ganz gut aus, sogar die Arbeit mit den unter Puristen verhassten Ribbons geht mir flüssig von der Hand.
Das alles heißt, dass ein neues Spiel beginnt, wenn die Paarung MS Office Abo gegen SM Abo lautet (Datenbank, Notizenprogramm, Publisher, 1 - 5 TB online Speicher gegen nichts). Und dann erinnert sich der konservative deutsche Kunde an die Weisheit seiner Väter. "geh zum Schmied und nicht zum Schmiedchen"

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von Jossi » 18.11.2016 22:24:28

pefunk hat geschrieben:Ich würde ab sofort meine Arbeit nicht mehr in den .*md-Formaten speichern, wenn ich es denn je getan hätte.
Selbst wenn SoftMaker auf ein reines Abo-Modell umschwenken würde, blieben die Lizenzen der bis dahin erworbenen Kaufprogramme weiterhin gültig. Von daher besteht kein Risiko, dass *.md-Dateien irgendwann nicht mehr zugänglich oder bearbeitbar wären. Ich werde also weiterhin, wie auch bisher schon, alles, was ich nicht an MS-Office- oder LibreOffice-Nutzer weitergeben muss, ausschließlich in den SoftMaker-eigenen Formaten speichern, weil ich dort die Gewissheit habe, dass alle Dokumenteigenschaften lückenlos erhalten bleiben.
pefunk hat geschrieben:Und dann erinnert sich der konservative deutsche Kunde an die Weisheit seiner Väter. "geh zum Schmied und nicht zum Schmiedchen"
Konservativ, wie ich nun einmal bin, werde ich weiterhin zum selben Softwareschmied gehen wie schon seit 20 Jahren. Denn auch für Schmiede gilt: Größe ist nicht gleichbedeutend mit Qualität. :)

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von allegro:it » 09.12.2016 15:32:54

Hallo,

ganz ehrlich, diese GMX Sache stößt mir sauer auf. Als SM Direktkunde zahle ich 70 Euro. Das sind in GMX Free 35 Monate = ca 3 Jahre. In GMX Premium 70 Monate = ca 6 Jahre. In 3 Jahren spätestens gibt es ein neues SMO. Da darf der Direktkunde dann mal hübsch Update bezahlen, während der Abokunde die neue Version ohne Zusatzkosten bekommt, für einen Kleinstbetrag. Ein Kern von Abo Varianten ist ja immer mit der neusten Version zu arbeiten.

Mir ist schon klar warum und wieso so etwas zustande kommt. Grundsätzlich ärgert es mich, wenn Bestandskunden schlechter gestellt werden als Neukunden. Egal ob Onlinewerbung, Telefonanbieter usw. Die großen Anfütterrabatte gibt es immer nur für den Neukunden.
Bei uns sind Bestandskunden immer besser gestellt als Neukunden.

Thomas H. Grimm
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von FFF » 09.12.2016 16:40:48

allegro:it hat geschrieben:Hallo,

ganz ehrlich, diese GMX Sache stößt mir sauer auf. Als SM Direktkunde zahle ich 70 Euro. Das sind in GMX Free 35 Monate = ca 3 Jahre. In GMX Premium 70 Monate = ca 6 Jahre. In 3 Jahren spätestens gibt es ein neues SMO. Da darf der Direktkunde dann mal hübsch Update bezahlen, während der Abokunde die neue Version ohne Zusatzkosten bekommt, für einen Kleinstbetrag. Ein Kern von Abo Varianten ist ja immer mit der neusten Version zu arbeiten.

Mir ist schon klar warum und wieso so etwas zustande kommt. Grundsätzlich ärgert es mich, wenn Bestandskunden schlechter gestellt werden als Neukunden. Egal ob Onlinewerbung, Telefonanbieter usw. Die großen Anfütterrabatte gibt es immer nur für den Neukunden.
Bei uns sind Bestandskunden immer besser gestellt als Neukunden.

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Komm hör auf. "Hübsch Update zahlen"? Was habe ich zuletzt bezahlt? 25 €/3 Lizenzen/3 Jahre oder so - wenn mich das in irgendeiner Weise juckt, dann steige ich auf Putzmann um.
Im Prinzip gebe ich ja Recht, das "Neu" vs. Bestand ist meist eher ärgerlich.
Aber in diesem Fall hier reden wir von < 3 € pro Mann und Jahr... #-o
Mit freundlichem Gruß
Karl
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LaserJet 1200 per USB via Fritzbox 6490.

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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von forelle48 » 09.12.2016 17:13:07

Hallo,
martin-k hat geschrieben:Wir schließen ein Abo direkt von SoftMaker als Option für die Zukunft nicht aus. Wenn wir das machen, müssen wir aber erst etwas finden, das ein Abo interessant macht.
Ich bin grundsätzlich nicht gegen Abos, wenn der Abopreis in einem guten Verhältnis zum Nutzen steht. So bekommt man auch immer die aktuellste Version und der Softwarehersteller kann für die Weiterentwicklung eines Programmes genauer kalkulieren. Daran finde ich nichts schlechtes, auch wenn User, die meinen, Softwareentwickler arbeiteten für Gotteslohn, jammern werden. Wenn ein Programm so gut ist, wie z.B. Softmaker Office 2016 oder Zoner Photo Studio X, lohnt sich ein Abo alleweil (bei letzterem wurde vor kurzem das Abomodell eingeführt).

Leider leben wir heute in einer Zeit, wo alles nur noch billig sein sollte, ohne Rücksicht auf Arbeitsplatzverluste usw. Für mich gibt es doch noch einen grossen Unterschied zwischen Billig und Preiswert (= den Preis wert). Dazu gehören für mich Softmaker, aber auch Zoner Photo Studio X ganz eindeutig!

Freundliche Grüsse

Gian

NB: Es wird ja letztendlich niemand gezwungen, ein bestimmtes Abo abzuschliessen oder eine bestimmte Software zu kaufen. Wenn eine Software für meine Verhältnisse (Rentner) zu teuer ist, dann suche ich eine Alternative oder spare für den Kauf (oder das Abo).
SoftMaker Office 2018 Prof. 64bit, aktuelle Version, klassisches Menü
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Re: Softmaker Office als Abo-Modell?

Beitrag von Trendpeiler » 09.12.2016 22:48:00

allegro:it hat geschrieben:... Bei uns sind Bestandskunden immer besser gestellt als Neukunden. ...
Hallo Thomas H. Grimm.

Das ist löblich. Weiter so. =D>


Viele Grüße
Trendpeiler

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